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22.8.2007 - Bauprojekte

Aussegnungshalle gerettet

Dank zahlreicher Spenden von Fürther Bürgerinnen und Bürgern sowie Zuschüssen von Stadt und Freistaat kann die Aussegnungshalle auf dem neuen jüdischen Friedhof an der Erlanger Straße nun saniert werden.

 

Die Aussegnungshalle im neuen jüdischen Friedhof kann dank zahlreicher Spenden saniert werden.

Foto: Kramer

Rund 1,1 Millionen Euro sind notwendig, um das 1902 errichtete Gebäude vor dem endgültigen Verfall zu retten. Dachstuhl, Sandsteinfassade, Heizung- und Sanitäranlagen hatte der Zahn der Zeit sehr zugesetzt. Ob die Mittel reichen, im Zuge der Sanierungsmaßnahmen auch die kunstvolle Wandmalerei wieder freizulegen, kann die Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde, Gisela Naomi Blume, heute noch nicht sagen.

Seit zehn Jahren dokumentiert das Denkmal in der Aussegnungshalle die Fürther Opfer des Holocaust. 887 Männer und Frauen jüdischen Glaubens sind hier auf den großen Steintafeln verewigt. Gisela Naomi Blume hatte jedes einzelne Schicksal in einem so genannten „Memorbuch“ festgehalten, das aber längst vergriffen ist. Auf der Internetseite der Israelitischen Kultusgemeinde (im rechten Bereich dieser Seite unter Links) sind nun alle Opfer, die auf den Tafeln stehen, sowie weitere 100 Namen (durch neue Forschungen ergänzt) zu finden.

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