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19.11.2007 - Tourismus

Flussdreieck erstrahlt in neuem Glanz

Für viele Fürtherinnen und Fürther ist der Platz am Zusammenfluss von Pegnitz und Rednitz ein besonderer Ort. Viele nutzen ihn, zum Spaziergehen und um den schönen Blick in die Natur zu genießen. „Er hat aber auch für ganz Franken eine wichtige Bedeutung, vereinigen sich hier doch die größten Flüsse der Region“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung angesichts seiner Neugestaltung.

Erika Enslein-Löhlein (li.) und Ingeborg Höchstädter haben sich für den Erhalt der alten Eiche an der „Spitz“ eingesetzt. Der Ort an Zusammenfluss von Pegnitz und Rednitz wurde neu gestaltet.

Foto: Mittelsdorf

Die Anfang der 1960er Jahre entstandene Anlage mit dem Mäuerchen wies erhebliche Schäden auf und stellte – wie OB Jung formulierte – ein „Mahnmal des Verfalls“ dar. Daher sei es, wie bei der Uferpromenade, ein wichtiges Ziel gewesen, dieses schöne und bedeutende Stück Natur im Jubiläumsjahr herzurichten und damit auch eine nachhaltige Erinnerung an den Stadtgeburtstag zu schaffen.

Schlicht, aber der Würde des Ortes angepasst, habe man den Platz neu gestalten wollen, erläuterte Wolfram Hirt, im Grünflächenamt für das Projekt zuständig. Motto sei dabei gewesen, die Nähe zum Fluss zu erhalten und das Wasser sicht- und erlebbar zu machen. An der Spitze des Dreiecks wurde eine trapezförmige Holzplattform eingerichtet, die vom Wasserwirtschaftsamt gerodete Böschung mit Wasserbausteinen, die Sitzgelegenheiten bieten, ausgestattet. Den Rest der Fläche zieren Rasenbausteine. Die alte Wasserrose blieb auf Betreiben des Stadtheimatpflegers Dr. Alexander Mayer erhalten. Ebenso wie eine alte Eiche an der Spitze des Flussdreiecks, die im ursprünglichen Entwurf nicht vorgesehen war, um den Blick auf den Zusammenfluss freizuhalten.

Die Fürtherinnen Ingeborg Höchstädter und Erika Enslein-Löhlein hatten sich für ihren Erhalt eingesetzt und sind auf Einsicht im Grünflächenamt gestoßen. So wurde der Baum in die Planung integriert und stellt nun einen schönen Blickfang dar, der aber die Sicht auf das Wasser kaum beeinträchtigt.

Besondere Veranstaltungen sollen an der Stelle nicht stattfinden. Vielmehr solle die „Spitz“, wie der Zusammenfluss von Pegnitz und Rednitz von einigen Fürthern genannt wird, ein Ort der Ruhe und Stille bleiben. Seine Attraktivität als touristisches Ausflugziels, ergebe sich laut Jung, schon daraus, dass er der Endpunkt des Rednitzradwegs und Ziel vieler Spaziergänger ist.

Das Gesamtvolumen für die Umbaumaßnahmen betrug 53 000 Euro. Die Umweltplanung der Stadt Fürth bringt im Frühling Infotafeln an, die auf die Besonderheit des Platzes hinweist.

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