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17.4.2003 - Wirtschaft

Das Herz der Stadt soll wieder kräftig schlagen

Eine leichte Aufgabe ist es nicht, die sich Sylvia Meßmer und Karin Hackbarth-Herrmann ausgesucht haben. Aber eine, die große Aufmerksamkeit findet: Die beiden neuen Projektbeauftragten sollen sich um die Aufwertung der Innenstadt und speziell die Sorgen und Nöte des Fürther Einzelhandels kümmern.

Dass hier vieles im Argen liegt, daraus macht Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung keinen Hehl. Zu viele Handy-Shops und Backfilialen stehen einem Mangel an Fachgeschäften mit höherwertigem Sortiment und immer wieder leerstehenden Läden gegenüber. Nach jahrelangen Versäumnissen und einem Gutachten nach dem anderen, will Jung nun endlich Taten sehen und hat die Vorgaben für die beiden städtischen Mitarbeiterinnen definiert.

Sylvia Meßmer übernimmt die Aufgabe, die Händler bei Problemen während der Neugestaltung der Fußgängerzone zu unterstützen. Karin Hackbarth-Herrmann wird nicht nur bei Leerständen aktiv, um Besitzer bei der Suche nach einem passenden Geschäftsnachfolger zu helfen. Auch bei bestehenden Verträgen soll die Nutzung der Einkaufsfläche optimiert und verbessert werden, beispielsweise durch Zusammenlegung zweier kleinerer Läden.

Dass Fürth neue Wege geht, um die Einkaufssituation zu verbessern, hat große Kreise gezogen. Das Medieninteresse ist enorm und auch Fachverbände reagieren mit viel Lob. So nahm auch der Landesverband des Bayerischen Einzelhandels die Neuigkeit von den Projektbeauftragten äußerst positiv auf und glaubt, dass sich in anderen Städten sicherlich Nachahmer finden werden, wie Bernd Ohlmann, Referent für Standortpolitik, beim Verband in einem Telefonat betonte. Und auch viele Einzelhändler selbst äußerten sich bereits begeistert, künftig feste Ansprechpartnerinnen zu haben, die unbürokratisch Hilfestellungen leistet.

Als Projektbeauftragte sind Karin-Hackbarth-Herrmann und Sylvia Messmer als Stabsstelle direkt dem Wirtschaftsreferenten unterstellt. An starre Verwaltungsstrukturen sind sie nicht gebunden. Kurze Wege und direkte Kontakte zu allen Ämtern und Entscheidungsträgern, so der ausdrückliche Wunsch des Oberbürgermeisters, sollen ihre Arbeit erleichtern. Dass Fürth mit dieser neuen Form des Verwaltungshandelns bisher sehr gut fährt, hat sich bereits bei den anderen elf Projektbeauftragten gezeigt, die das Stadtoberhaupt eingesetzt hat. Und so sind die ersten zwei Monate von einem ganzen Berg aus Arbeit gekennzeichnet, dem die beiden teilzeitbeschäftigten Mitarbeiterinnen mit 20- bzw. 22-jähriger Diensterfahrung tagtäglich mit viel Eigeninitiative, Flexibilität und Ideenreichtum begegnen. Erste kleine Erfolge wie die Einrichtung von Kurzparkzonen in der Theaterstraße auf Wunsch der Einzelhändler inklusive.

Für Oberbürgermeister Dr. Jung steht fest, dass es bei der Aufwertung der Innenstadt nicht allein mit baulichen Verbesserungen und Sanierungen langjähriger Problemstellen getan ist. In erster Linie geht es darum, dass sich die Menschen im Herz der Stadt wohlfühlen sollen - beim Einkaufen, Flanieren, Leben und Wohnen.

Die Projektbeauftragten sind erreichbar im Wirtschaftsrathaus, Königsplatz 1, Zimmer 102 (1. Stock), oder unter Telefon 974-1065 (Karin Hackbarth-Herrmann) und -1066 (Sylvia Messmer).

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