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8.9.2003 - Wirtschaft

Die Fürther Wirtschaft bleibt gegen den Trend stabil

Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung: Bislang leichte Steigerung beim Gewerbesteueraufkommen - Während in anderen Städten und Kommunen immer höhere zweistellige Verluste bei der Gewerbesteuer bekannt werden, fällt Fürth positiv aus dem Rahmen. Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung freut sich, dass beim Gewerbesteueraufkommen kein Einbruch zu verzeichnen ist, sondern bislang sogar eine leichte Steigerung im laufenden Jahr festgestellt werden kann. Angesichts der schwierigen konjunkturellen Lage sei er damit sehr zufrieden, betonte er bei einem Pressegespräch. Im vergangenen Jahr hatte das Gewerbesteueraufkommen um zehn Prozent zugelegt.

Als Gründe für diese sehr stabile Entwicklung nannte das Stadtoberhaupt zum Abschluss seiner Sommertour bei Fürther Firmen die große Vielfalt der Unternehmen sowie etliche alteingesessene mittelständische Betriebe. "Außer bei plettac erlebte ich im industriellen Bereich nirgendwo Krisen-stimmung." Eine geplante Übernahme des insolventen Unternehmens für Sicherheitstechnik durch die Firma ComBase war Anfang August gescheitert. 180 Arbeitsplätze in Fürth sind leider in Gefahr.

Positive Mitarbeiterzahlen vermeldeten hingegen Barthelmess und Kennametal. So beurteile der Deko-Artikelhersteller Barthelmess nach Einstieg des neuen Investors vor wenigen Monaten die Auftragslage als sehr gut und auch die anfängliche Mitarbeiterzahl von 110 sei bereits wieder um 20 Prozent erhöht worden. Auch beim Werkzeughersteller Kennametal sei die Beschäftigtenzahl in Fürth wegen Übernahme der Essener Widia-Gruppe auf 300 angestiegen. In der Kleeblattstadt sitzt die Hauptverwaltung für das Europageschäft des international tätigen Unternehmens Kennametal.Wie vielen anderen Unternehmen bescheinigte Dr. Jung auch der 115 Mitarbeiter starken AVL Di-TEST GmbH in der Würzburger Straße hervorragende Arbeit. In den Räumen des Herstellers elektronischer Prüf- und Messtechnik vor allem für die Autoindustrie sowie Kfz-Werkstätten stellte Dr. Jung klar, dass sich Fürth die vielen derzeitigen Zukunftsinvestitionen ohne eine erfolgreiche Wirtschaft nicht leisten könnte und dankte sowohl den beiden Geschäftsführern Harald Hahn und Patrick Frank, als auch den anderen Unternehmern für ihr umsichtiges Handeln.

Weitere erfreuliche Nachrichten brachten das Stadtoberhaupt und Wirtschaftsreferent Horst Müller auch von anderen Unternehmen mit. Das derzeit rund 90 Beschäftigte zählende Software-Unternehmen SoHard verzeichne beispielsweise gegen den Branchentrend ein stabiles Wachstum bei Umsatz- und Mitarbeiterzahl. Es entwickelt Software für medizinische Großgeräte, die weltweit in Kliniken im Einsatz sind. Auch mit dem Fürther Klinikum wird nach Dr. Jungs Worten eine enge Zusammenarbeit angestrebt.

Mit großer Freude, so das Stadtoberhaupt weiter, verfolge er die Entwicklung der Deutschen Solarkraftwerke Verwaltungs GmbH (dsk), die das bundesweit größte Sonnenkraftwerk in Neunburg vorm Wald betreibt und sich in diesem Jahr in Fürth angesiedelt hat. Gerade von der Solartechnik erwartet sich Dr. Jung noch viel Positives für Fürth. Das geplante Solarkraftwerk, das den ehemaligen Müllberg in Atzenhof demnächst in einen Energieberg verwandeln soll, sei nur ein Anfang.

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