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29.10.2003 - Wirtschaft

Erfreulicher Aufwärtstrend bei Barthelmess

Die Reihe seiner Firmenbesuche hat Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung in Begleitung von Wirtschaftsreferent Horst Müller mit einer Visite bei der Barthelmess Display & Decoration GmbH fortgesetzt. Das Fürther Traditionsunternehmen ist gestärkt aus der zunächst erfolgten Insolvenz hervorgegangen.

Wie der neue Unternehmensleiter Wolfgang Bastert OB Jung berichtete, hat Barthelmess zahlreiche frühere Kunden zurück- und etliche neue hinzugewonnen. Schon jetzt habe man das Jahresziel erreicht. Zwar leide auch Barthelmess unter der derzeitigen Konjunkturflaute. Doch mit einem zufriedenstellenden Auslandsgeschäft, das 60 Prozent der Aufträge ausmacht, könne das Unternehmen die Ausfälle kompensieren. Barthelmess ist der größte Hersteller für Deko-Weihnachts-bäume in Europa. Namhafte Kaufhäuser in England, Italien und Paris kaufen in Fürth ein: Marks&Spencer in London gehört ebenso zu den Kunden wie Galerie Lafayette in Paris. "Selbst im Weißen Haus und im Kreml stehen dekorierte Weihnachtsbäume von Barthelmess", so Bastert.

OB Thomas Jung war besonders erfreut, dass der positive Trend sich auch in den Mitarbeiterzahlen niederschlägt. 35 zusätzliche Arbeitsplätze wurden geschaffen und überwiegend mit früheren Beschäftigten besetzt. 145 Angestellte zählt Barthelmess jetzt. Der Erfolg zeige, so Jung, dass sich der außergewöhnliche Einsatz der Stadt, vor allem des Wirtschaftsreferenten Müller, bei der Rettung des Unternehmens ausgezahlt habe.

Gute Nachrichten gibt es endlich auch von einem zweiten Sorgenkind, der plettac electronic security GmbH. Schon im Juni hatte die Rettung des Spezialisten für Überwachungssysteme greifbar nahe geschienen, war aber an einer fehlenden Bankbürgschaft gescheitert. Jetzt ist es amtlich: Die Funkwerk AG, Tochter der Hörmann Funkwerk Kölleda GmbH, übernimmt zum ersten November das Fürther Unternehmen und alle seine Aufträge. Funkwerk stellt Kommunikationssysteme für Verkehr und Logistik her und kann Dank des Know-hows von plettac die Angebotspalette erweitern.

Wegen der langen Hängepartie sind leider Arbeitsplätze verlorengegangen. Zwar entstehen durch den Neubeginn Stellen, für die schon Mitarbeiter gesucht werden, den 140 Angestellten von plettac wurde jedoch gekündigt. Wirtschaftsreferent Horst Müller, der sich wie im Fall Barthelmess mit großem Einsatz für eine Rettung engagierte, hat bei der neuen Führung aber das Versprechen erwirkt, bei entsprechender Auftragslage die alten Mitarbeiter wieder einzustellen. Und die Perspektive ist nicht schlecht. Im Geschäftsjahr 2003 steigt die Erfolgskurve der Funkwerk AG steil nach oben. Um 70 Prozent konnte das Unternehmen im ersten Halbjahr den Umsatz steigern.

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