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24.7.2003 - Wirtschaft

Fürth bleibt IKEA-Stadt

Grundsteinlegung für größte Wirtschaftsinvestition seit zehn Jahren - Für Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung ist der IKEA-Neubau nicht nur wegen der Arbeitsplätze und der Gewerbesteuereinnahmen von herausragender Bedeutung, sondern auch für das Image der Kleeblattstadt. "Deshalb habe ich mich mit viel persönlicher Kraft bemüht, die erforderlichen 19 Grundstücke mit 90500 Quadratmetern Gesamtfläche bereits in meinem ersten Amtsjahr zu sichern", sagte er bei der Grundsteinlegung für das neue Gebäude direkt gegenüber dem alten Haus.

1981 eröffnete das schwedische Unternehmen in der Kleeblattstadt seine 12. deutsche Filiale. "Heute sind es 30, aber noch immer ist Fürth einer der interessantesten Standorte," erklärte der Expansionschef des Unternehmens Udo Knappstein. Allerdings, so der Manager, habe sich schon vor Jahren herausgestellt, dass das Einrichtungshaus aus allen Nähten platzt und ein Neubau notwendig ist. Vier Jahre verstrichen ergebnislos, bis Thomas Jung als neu gewählter Oberbürgermeister im Mai 2002 das Projekt und auf den Weg brachte.

Bereits im März nächsten Jahres soll nun das neue Einrichtungshaus seine Pforten öffnen. Dabei setzt man nach Auskunft des zukünftigen Geschäftsführers Hannes Weber nicht nur auf ein größeres Raum- und Platzangebot, sondern vor allem auch auf eine stark verbesserte Kundenfreundlichkeit. So sollen 28 statt bisher 15 Kassen für deutlich weniger Wartezeit sorgen. Auch die Zahl der Parkplätze soll nahezu verdoppelt werden. Das Investitionsvolumen für das Vorhaben beträgt 55 Millionen Euro.

Oberbürgermeister Dr. Jung betonte noch einmal sein großes Verständnis für die Proteste der Anwohner und bedankte sich, dass die Auseinandersetzungen immer fair und sachlich geblieben sind. Zurzeit sei noch keine Baugenehmigung für ein Parkhaus oder einen Turm erteilt. In diesen Punkten verhandle die Stadt noch im Sinne der Anwohner, so Jung. Das Stadtoberhaupt unterstrich einmal mehr das übergeordnete gesamtstädtische Interesse. IKEA sei ein enorm wichtiger Wirtschaftsfaktor für Fürth. Auch die Gefahr einer Schwächung der Innenstadt sieht der OB nicht. Vielmehr müsse man Sorge tragen, dass in Zukunft der Imagefaktor IKEA besser für die Stadt genutzt werde. Vorstellen könne er sich, dass die Besucher des Einrichtungshauses durch besondere Angebote dazu animiert werden, ins Stadtzentrum zu kommen, um einzukaufen. "Wenn auch nur ein Prozent der IKEA-Kunden in die Innenstadt gelockt werden könnten, würde das einen großen Schritt nach vorn bedeuten," so Dr. Jung.

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