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16.12.2005 - Wirtschaft

Einzigartiges Innovationszentrum in Fürth

Die Firma Siemens hat gestern in Fürth-Bislohe ein neues, weltweit einzigartiges Innovationszentrum für Flughafenprojekte eröffnet. Für Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung eine positive Nachricht, werde die Kleeblattstadt doch so zum Mittelpunkt des zukunftsträchtigen und weiter expandierenden internationalen Flughafengeschäfts. Jung, der das Airport-Center zusammen mit Siemens-Vorstand Dr. Klaus Kleinfeld und IHK-Präsident Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst offiziell eröffnete, sprach von einem positiven Signal für Fürth und die ganze Metropolregion, das Siemens gesetzt habe. Insgesamt hat der Konzern mehr als 10 Millionen Euro in das Vorhaben investiert.

Großes Medienaufkommen beim Einchecken von Siemens-Vorstand Kleinfeld (2. v. li.), IHK-Präsident Wübbenhorst (li.) und OB Jung (3. v. li.).

Foto: Kramer

Für Fürth ist laut OB Jung die Entscheidung, in Bislohe die Flughafentechnologie des Weltunternehmens Siemens zu konzentrieren, eine der wichtigsten industriepolitischen Standortentscheidungen der vergangenen Jahre.

Im Siemens-Airport-Center entwickeln Experten zusammen mit den Kunden spezifische Lösungen für die Passagiere und den Gepäcktransport in Flughäfen. Auf rund 8500 Quadratmetern ist die komplette Infrastruktur eines Flughafens in kompakter Form aufgebaut. Planungsfehler, die oftmals erst im Alltagsbetrieb nach großen Investitionen offenkundig werden, können dadurch vermieden werden.

Viele Jahre war der Flughafen in Atzenhof einer der großen und historisch bedeutenden Flughäfen der zivilen Luftfahrt für Deutschland. Diese lange Zeit verschwundene Luftfahrttradition lebt in Fürth im neuen Innovationszentrum wieder auf.

Besonders freut sich das Fürther Stadtoberhaupt über das hohe Investitionsvolumen des Siemenskonzerns und die damit verbundene Schaffung und Sicherung vieler qualifizierter und zukunftsfähiger Arbeitsplätze vor Ort. „Letzteres ist für unsere gesamte Region umso dringender notwendig, betrachtet man die niederschmetternde Entscheidung aus Schweden, das tradtitionsreiche AEG-Werk am Standort Nürnberg Ende 2007 zu schließen“, so Jung. „Nicht nur für Fürth hat es daher eine besondere Bedeutung, wenn hier Flughäfen von Weltrang, wie Peking und Seoul, geplant, konzipiert und erprobt werden. Wir sind dem Siemenskonzern sehr dankbar für die Einrichtung eines Innovationszentrums von weltweiter Bedeutung in unserer Stadt.“

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