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14.6.2005 - Wirtschaft

Ludwig-Erhard-Preis verliehen

Zum dritten Mal hat der Ludwig-Erhard-Initiativkreis Fürth herausragende wirtschaftswissenschaftliche Doktorarbeiten ausgezeichnet.

Ludwig-Erhard-Preis 2005  

OB Dr. Jung (2. v. li.) mit den Preisträgern  Dr. Irene Dresel, Michael Niederalt und Manfred Schertler (v. li.) .
Foto: Kress



Den mit 2000 Euro dotierten Hauptpreis erhielt Michael Niederalt mit seiner ökonomischen Analyse betrieblicher Lehrstellenangebote in Deutschland. Die jeweils mit 1000 Euro dotierten Auszeichnungen zum Fürther Ludwig-Erhard-Preis gingen an Manfred Schertler für die Betrachtung computergestützter Lehrangebote sowie an Dr. Irene Dresel, die sowohl den Umfang als auch die Gründe von Wanderungsbewegungen innerhalb und außerhalb der Europäischen Union untersucht hat.

Wichtig für die Jury war, dass sich die Bewerber in ihren Forschungen nicht nur mit theoretischen Fragen befasst haben sondern auch zeigen konnten, wie die Antworten in der betrieblichen Praxis umgesetzt werden können.

Im Rahmen seiner Festrede verglich der Präsident der IHK Klaus Wübbenhorst die erhardschen Vorstellungen von sozialer Marktwirtschaft mit der gegenwärtigen Wirtschaftspolitik: Erhard zufolge sei die Schaffung von Arbeitsplätzen keineswegs eine Pflicht der Unternehmen. Vielmehr sei es eine Pflicht des Staates, den Betrieben die Erzielung hoher Gewinne zu ermöglichen. Nur wenn Unternehmer das Gefühl haben, dass sich ihre Investitionen auszahlen, hätten diese auch Interesse daran, wieder neue Arbeitsplätze zu schaffen. Hohe Gewinne seien nach Erhard nicht verwerflich sondern die Voraussetzung für die sozialen Aspekte der Marktwirtschaft, die Absicherung menschlicher Lebensrisiken.

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