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8.11.2005 - Wirtschaft

Positive Weiterentwicklung im Technikum

Die Uferstadt entwickelt sich weiter zu einem wichtigen Standort der Universität Erlangen-Nürnberg und zu einem Technologiezentrum, das weit über die Stadtgrenzen hinausstrahlt und von dem die regionale Wirtschaft in hohem Maße profitiert.

Anlässlich der „Langen Nacht der Wissenschaften“ besuchte eine hochrangige Delegation aus Wissenschaftlern der Universität Erlangen-Nürnberg das Technikum mit der Neuen Materialien Fürth GmbH (NMF) und das Fraunhofer Entwicklungszentrum Röntgentechnik (EZRT), wo sie eine 3-D-Ansicht eines Motorblocks betrachteten.

Besuchten das Technikum: Professor Manfred Geiger (li.), NMF-Geschäftsführer Professor Robert F. Singer (4. v. li.), OB. Dr. Thomas Jung (Mitte) und Dr. Andreas Otto (re).

Foto: privat



Nachdem das Zentralinstitut für Neue Materialien und Prozesstechnik (ZMP) mitten im Umzug steckt und spätestens im Frühjahr 2006 seinen Betrieb aufnehmen wird, kommen nun gute Nachrichten von Dr. Randolf Hanke, dem Leiter des Fraunhofer Entwicklungszentrum Röntgentechnik (EZRT) im Fürther Technikum. Danach erhält die Einrichtung vom Bayerischen Wirtschaftsministerium 4,15 Millionen Euro für eine neue Entwicklungsstätte, die sich mit der zerstörungsfreien Prüfung von Materialien für die Luft- und Raumfahrt beschäftigt.

Für Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung ist das der Beleg, dass sich die Stadt mit der Entwicklung des ehemaligen Grundig-Geländes in der Kurgartenstraße auf dem richtigen Weg befindet. „Das ist ein weiteres positives Signal und zeigt, wie wichtig es ist, dass Fürth mit der Ansiedlung des ZMP zu einem echten Unistandort geworden ist.“ Auch die „Lange Nacht der Wissenschaften“ habe verdeutlicht, dass sich die Kleeblattstadt als Technologie- und Forschungsstandort im Ballungsraum etabliert hat. Das Stadtoberhaupt dankte allen, die sich beteiligt hatten und zeigte sich erfreut über die Qualität der Beiträge in Fürth.

Wirtschaftsreferent Horst Müller strich heraus, dass die heimische Wirtschaft stark von den Technologieeinrichtungen profitieren könne. Die Forschungsergebnisse auch des neuen Fraunhofer-Zentrums könnten mittel- bis langfristig in der Praxis erprobt und angewendet werden. Aufgabe der neuen Forschungseinrichtung ist die Weiterentwicklung röntgenphysikalischer Verfahren, mit denen die zerstörungsfreie Prüfung moderner Leichtbauwerkstoffe verbessert werden kann. Dabei arbeitet die dem EZRT angegliederte Abteilung mit den Elbe-Flugzeugwerken in Dresden zusammen. Die im Technikum erforschten Materialien sollen dann zum Beispiel beim Bau des Airbus 380 verwendet werden.

Die neue Entwicklungsstätte, die wie das EZRT dem Fraunhofer- Institut für Integrierte Schaltungen IIS zugeordnet ist, soll bereits im Januar bezugsfertig sein. Insgesamt werden 350 Quadratmeter für zehn Mitarbeiter angemietet.

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