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8.11.2005 - Wirtschaft

Universitätsbund reaktiviert

Bereits seit 1927 existiert – zumindest auf dem Papier – ein Zweigverein des Universitätsbundes der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg auch in Fürth. In den vergangenen Jahren waren die Freunde und Förderer der Hochschule allerdings mehr oder weniger in der Versenkung verschwunden. Jetzt, nachdem Fürth durch die Ansiedlung des Zentralinstituts für neue Materialien und Prozesstechnik (ZMP) in der Uferstadt auch selbst Universitätsstandort wird, will der Verein wieder aktiv werden. Ende Oktober lud der Fürther Vorsitzende des Universitätsbundes, Dietrich Dotzler, zusammen mit der Industrie und Handelskammer (IHK) ins Casino der Sparkasse in der Maxstraße, um geladenen Wirtschaftsvertretern aus der Kleeblattstadt den Bund und seine Anliegen vorzustellen

Der Universitätsbund will die Vernetzung zwischen Hochschule und Fürther Wirtschaft vorantreiben.

Der Universitätsbund will die Vernetzung zwischen Hochschule und Fürther Wirtschaft vorantreiben.

Foto: privat



Ein Ziel des Universitätsbundes ist es dabei, eine Vernetzung zwischen der Universität und der heimischen Wirtschaft herzustellen, erklärte Dotzler seinen Gästen. Durch ihre Beiträge oder Spenden unterstützen die Mitglieder des Universitätsbundes wiederum Forschung und Lehre an der Friedrich-Alexander-Universität. Viele Projekte an der Universität könnten so realisiert werden, für die in Zeiten knapper öffentlicher Kassen sonst kein Geld mehr zur Verfügung stünde, sagte Rainer Heller, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Fürth und stellvertretender Vorsitzender der IHK.

Wie wichtig diese Vernetzung zwischen Wissenschaft, Kommunen und Wirtschaft heutzutage sei, betonte auch Fürths Wirtschaftsreferent Horst Müller. Die Stadt Fürth mache zwar durch immense Infrastrukturmaßnahmen den Weg für den Universitätsstandort Fürth frei, dennoch brauche man auch die Mitstreiter im Universitätsbund, „die ein paar Steine mit aus dem Weg räumen“, erklärte Müller.

Dass die Universität ihrerseits wiederum auch große Vorteile für Fürth und für die Fürther Wirtschaft bietet, betonte Gastredner Karl-Dieter Grüske, Rektor der FAU. Der eigentliche wirtschaftliche Wert der Hochschule liege allerdings gar nicht in der direkten Schaffung von neuen Arbeitsplätzen in den Einrichtungen und Instituten, erläuterte Ökonom Grüske, sondern ergebe sich viel mehr durch den Wissenstransfer über die Köpfe der Studenten in die regionalen Unternehmen.
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