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24.8.2005 - Wirtschaft

Was Ludwig Erhard wirklich wollte

Evi Kurz, Vorsitzende des Ludwig-Erhard-Initiativkreises, im Gespräch mit Horst Friedrich Wünsche.

Foto: privat

Der Verein „Ludwig Erhard Initiativkreis Fürth e.V.“ hatte zu seiner ersten Veranstaltung der neuen Reihe „Fürther Gespräche“ eingeladen. Die erste Vorsitzende Evi Kurz konnte dazu neben zahlreichen prominenten Ehrengästen, unter ihnen Regierungspräsident Karl Inhofer und OB Dr. Thomas Jung, als Redner Dr. Horst Friedrich Wünsche, Geschäftsführer der Ludwig-Erhard- Stiftung aus Bonn, begrüßen, der zu dem Thema „Was Ludwig Erhard wirklich wollte“ sprach. Wünsche wurde 1973 von Ludwig Erhard persönlich als letzter Mitarbeiter seiner gleichnamigen Stiftung eingestellt und ist seitdem als Verwalter dessen geistigen Erbes in ungekündigter Stellung.

Wünsche gab in klaren und offenen Worten fundierte Einblicke in die Beweggründe für Erhards politisches Handeln und Reden. Maßstab seines Denkens und Handelns waren für ihn der Markt und der Verbraucher. Jede Art von Dirigismus z.B. durch staatlich verordneten sozialen Ausgleich sei ihm zuwider gewesen. Zwischen staatlicher und unternehmerischer Planwirtschaft, die er beide ablehnte, bestand für ihn kein Unterschied. Da er sich nie nur als Parteipolitiker oder Funktionär sah, sei er mit allen Interessenverbänden im Dauerclinch gelegen.

Als Botschaft seiner Lehre könnte das Zulassen eines freien Kräftespiels der Selbstregulierungsmechanismen eine Lösung der heutigen Probleme darstellen. Wünsche zitierte auch aus bisher unbekannten Reden von Ludwig Erhard, die er demnächst in einem Lehrbuch veröffentlichen will.

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