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30.10.2009 - Wirtschaft

Aktuelle Arbeitsmarktsituation

Derzeit sind 4 708 Frauen und Männer in der Stadt Fürth ohne Arbeit gemeldet; das entspricht eine Quote von 7,4 Prozent. Dies stellt eine, angesichts der wirtschaftlichen Verhältnisse in ganz Deutschland zufriedenstellende Ausgangsposition dar. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit in der Stadt Fürth zum Vorjahr in Höhe von 13,3 Prozent liegt damit unter dem bayerischen Durchschnitt von 25 Prozent.

„Wir dürfen uns aber keine Illusionen machen. Die Abwicklung bei Quelle und die Betroffenheit in vielen Zulieferbetrieben wird die Arbeitslosigkeit rasch auf zweistelliges Niveau in diesem Winter anheben“, schätzt Oberbürgermeister Thomas Jung die Situation für die nächsten Monate ein. Jung erwartet zwar keine Zahlen, wie nach der Grundig-Krise in den 1990er Jahren, wo ein Spitzenwert von 13,8 Prozent Arbeitslosenquote in Fürth erreicht wurde. Trotzdem stehe der Kleeblattstadt ein „sehr harter Winter“ bevor.

OB Jung und Wirtschaftsreferent Horst Müller unterstützen deshalb die Arbeitsagentur bei der schnellen Vermittlung offener Stellen und bemühen sich um die Einrichtung von 200 neuen Arbeitsplätzen in Form von Bürgerarbeit. Sehr angetan ist Jung zudem von der bekundeten Solidarität aus vielen Wirtschaftszweigen. So würden Stellen für Gebäudereiniger über Lohnbuchhalter bis hin zu Ausbildungsplätzen für die Berufe der Altenpflege angeboten. Auch die städtische Unternehmenstochter infra stellt vier Auszubildendenplätze für Quelle-Betroffene zur Verfügung.

„Wir sind eine solidarische Stadtgesellschaft und versuchen aufzufangen, was geht. Ohne externe Hilfe aber wird Vieles nicht möglich sein. Ich bin aber zuversichtlich, dass schon beim nächsten Treffen mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer, die Hilfsprogramme für Fürth und Nürnberg konkretere Formen annehmen werden“, so der OB.

Ein Strukturprogramm würde sehr schnell die Schaffung einiger hundert zusätzlicher Arbeitsplätze in der Kleeblattstadt ermöglichen, langfristig viele Arbeitsplätze stabilisieren und den Zuzug neuer Firmen, vor allem in die Gewerbegebiete auf der Hardhöhe und in den Golfpark Atzenhof, erleichtern.

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