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14.5.2019 - Sport und Freizeit

Fürth präsentiert den "Kleeball"

Spaß beim Sport haben und gleichzeitig noch etwas für Arbeitnehmer- und Menschenrechte tun? In der Kleeblattstadt geht das künftig: mit dem Fürther „Kleeball“, einem Fußball, der mit dem Kleeblatt als Wappen und im klassischen weiß-grünen Look daherkommt.

Mit dem namhaften und vollständig fair zertifizierten Ballhersteller BadBoyz aus Nürnberg entwickelt, möchten die Stadt, das Welthaus und die Steuerungsgruppe der Fairtrade-Stadt Fürth Sportvereine und Schulen dazu ermuntern, nicht nur sportlich auf Fair Play zu setzen.

Denn nach wie vor werden Sportartikel namhafter Hersteller in Billiglohnarbeit produziert, viele Bälle sogar durch Kinderarbeit, wie Robert Weber, Verkaufs- und Marketingleiter von BadBoyz, erklärte. Der Nürnberger Ballhersteller ist seit 2013 zertifizierter Partner von Fairtrade. Das bedeutet unter anderem: Die an der Herstellung beteiligten Menschen haben anständige Arbeitszeiten, werden angemessen entlohnt und ihre Rechte durch Betriebsrat und Gewerkschaften vertreten. „Zehn Prozent des Verkaufspreises gehen zielgerichtet auf ein Mitarbeiterkonto und kommt den Arbeitskräften direkt zugute“, erklärte Weber.

Lediglich 0,01 Prozent des Weltmarktanteils machen derzeit faire Bälle aus – umso wichtiger sei es, dass nun auch immer mehr Kommunen sich engagieren, betonte Weber. So wie die Kleeblattstadt.

Eine tolle Idee“, zeigte sich Bürgermeister Markus Braun begeistert: „Der Ball vereint den Fairnessgedanken sowohl hinsichtlich des Spiels als auch der Produktion.“ Daher schaffe die Stadt 200 der fairen Bälle an und verteile sie an Vereine und Schulen.

Fair Play sowohl auf dem Platz als auch bei der Produktion: mit dem „Kleeball“ ist das künftig spielend möglich. Robert Weber (Bad Boyz), Bürgermeister Markus Braun, Kleeblatt-Nachwuchsspieler Willi Kamm, Fairtradebeauftragter Philipp Abel und Andreas Schneider (Welthaus) (v.li.) unterzogen dem fairen Spielgerät einer ersten Belastungsprobe. Foto: Wunder

Am Mittwoch, 29. Mai, können sich interessierte Vereinsvertreter sowie Lehrerinnen und Lehrer um 17.30 Uhr im Welthaus, Gustavstraße 31, über Qualität, Einkauf und Personalisierung von fairen Sportbällen informieren. Ab einer Stückzahl von 30 Bällen sind diese nämlich individualisierbar, etwa mit einem Vereinslogo oder, wie in Fürth, mit einem Kleeblatt. Andreas Schneider und Robert Weber stehen hierfür als fachliche Ansprechpartner bereit.

Der Fußball aus dem Fairen Handel hat übrigens offizielle Größe und Gewicht nach FIFA-Norm, kostet 29,95 Euro und ist unter anderem im Welthaus und im Fürth-Shop erhältlich.

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