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27.10.2022 - Stadtnachricht

Freilichtbühne bleibt Kulturspielstätte

Ein besonderer Ort, der danach schreit, mit Kultur gefüllt zu werden: die malerische Kulisse der Freilichtbühne im Stadtpark. Auch im Jahr 2023 wird es hier – wenn auch unter einschränkenden Bedingungen – Veranstaltungen geben. Foto: Wunder

Die gute Nachricht vorweg: Die beliebte Freilichtbühne im Stadtpark wird weiterhin eine Kulturspielstätte bleiben. Zumindest für die kommenden zwei Jahre hat Laura Schaller, die auch das angrenzende Stadtparkcafé betreibt, einen Pachtvertrag erhalten. Sie hatte bereits in diesem Jahr „probeweise“ die Bühne übernommen und eigens einen Programm-Manager engagiert. Die Saison lief gut und mit bewährtem Programm aus Jazzkonzerten, Kinoveranstaltungen und zudem mit vielen neuen Impulsen aus Kindertheater, klassischen sowie Konzerten regionaler Bands, Lesungen und Vorträgen.

Da es allerdings erneut zu Beschwerden von Anwohnenden kam, wurden in mehreren Verhandlungsterminen zwischen den Beschwerdeführerenden und der Stadtverwaltung Vereinbarungen getroffen. Diese, erklärte Kulturreferent Benedikt Döhla bei einem Pressetermin, würden weitere Einschränkungen auf den zukünftigen Betrieb der Freilichtbühne bedeuten. 

So gilt ab der neuen Spielsaison im kommenden Jahr nicht mehr die Obergrenze von 60 Veranstaltungen, sondern von 60 Programmpunkten. Drei Kindertheateraufführungen an einem Tag werden demnach als drei Programmpunkte gezählt und vom Kontingent abgezogen, Veranstaltungen, die länger als vier Stunden dauern, zudem als zwei Veranstaltungen gewertet, bei mehr als acht Stunden drei Veranstaltungen angerechnet. Der Soundcheck darf nunmehr maximal 60 Minuten dauern, Filme müssen frühestmöglicht starten, Musik- und Musicalfilme vor 22 Uhr enden.

Kulturamtschefin Gerti Köhn bezeichnete die Ergebnisse der Gespräche als „schmerzhaft“, ist jedoch, wie auch Kulturreferent Döhla, froh, dass Schaller trotz der erschwerten Bedingungen weitermacht.  „Mir ist es lieber, wir bewahren etwas, als dass wir es aufs Spiel setzen“, sagte Döhla. Und auch Baureferentin Christine Lippert hatte noch gute Nachrichten im Gepäck: Da das Amphitheater, erbaut in den 1950er Jahren und zuletzt 1992 saniert, durchaus in die Jahre gekommen ist und einige Schönheits- und Unterhaltsreparaturen nötig sind, hat sie einen Etat von 50 000 Euro für das kommende Haushaltsjahr beantragt.

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