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5.7.2022 - Soziales & Gesundheit

Allgemeine Informationen zur Immunisierung

In loser Reihenfolge gibt die Ärztegenossenschaft Mittelfranken wertvolle Tipps zu wichtigen Reiseimpfungen, Impfungen für bestimmte Personengruppen etc. Grafik: Birner

 

Impfungen sind ein wesentlicher Beitrag zur Vermeidung von Krankheiten und der Entwicklung einer hohen Lebenserwartung im vergangenen Jahrhundert. Viele tödliche Erkrankungen sind jungen Menschen dadurch gar nicht mehr bekannt.

Das Prinzip der Impfung beruht darauf, eine Immunität gegen eine Erkrankung zu entwickeln – ohne diese Erkrankung und ihre Komplikationen durchmachen zu müssen.
Seit der Entdeckung, dass durch eine durchgemachte harmlose Infektion mit Kuhpocken eine Immunität gegen gefährliche Menschenpocken möglich wird, versucht die Medizin, Immunisierungen durch absichtliche Infektionen zu erreichen.

Bei Lebendimpfstoffen werden abgeschwächte Erreger geimpft, die allerdings auch (schwache) Krankheitsreaktionen hervorrufen können (etwa gegen Masern und Windpocken).
Daher werden heutzutage oftmals Totimpfstoffe verwendet. In der Regel werden hierbei bestimmte Strukturen des Erregers, mit denen das Immunsystem den Erreger eindeutig erkennen kann (sogenannte Antigene), die aber selbst keine krankmachenden Eigenschaften besitzen und sich nicht selbst vermehren können, per Injektion verabreicht. Das Immunsystem entwickelt hierbei selbst aktiv Abwehrstoffe; die Immunität hält in der Regel mehrere Jahre an.

Die neuesten Impfstoffe lassen den Organismus, wie bei einer echten Infektion, die Antigene vom Körper selbst bilden und bewirken durch eine solche Infektimitation eine noch bessere Immunabwehr (Beispiel: gegen SARS-CoV2).

Muss schnell ein Schutz aufgebaut werden, wird eine passive Immunisierung durchgeführt (Beispiel: Tetagam bei Tetanus). Dabei werden Abwehrstoffe aus dem Serum von genesenen Menschen oder Tieren gewonnen, die jedoch nur solange wirken, bis die Antikörper verbraucht bzw. vom Körper abgebaut wurden (etwa drei Monate).

 

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