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3.12.2021 - Soziales & Gesundheit

Pilotprojekt für psychische Gesundheit

Durch die Pandemiesituation sind auch in der Stadt Fürth die psychischen Belastungen und Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen stark angestiegen. Die GesundheitsregionPlus möchte deshalb frühzeitige Unterstützungsangebote schaffen. Im Oktober 2021 ist das Pilotprojekt „Gelassen und sicher“ gestartet, das Beschäftigte im Kinder- und Jugendbereich für Anzeichen psychischer Belastung sensibilisiert und ihnen Handreichungen mitgibt.

Oft kann es mehrere Monate dauern, bis ein Therapieplatz frei wird und Betroffene psychotherapeutisch behandelt werden können. Dies geht unter anderem auf einen Expertentalk im Rahmen des sechsten Gesundheitsforums 2021 mit dem Leitenden Oberarzt der Kinder- und Jugendabteilung für Psychische Gesundheit des Universitätsklinikums Erlangen und dem Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche des Klinikums Fürth zurück.

Pilotprojekt für psychische Gesundheit

Bürgermeister Braun und AOK-Direktorin Fürth Annette Lutz (links) haben den Fördervertrag für das Projekt am Freitag, 22. Oktober 2021, im Beisein der Fachstellenleitung der GesundheitsregionPlus Stadt Fürth Lisa Darlapp unterschrieben. Foto: Annette Lips / AOK Fürth

Schulung „Gelassen und sicher: Unterstützung zur psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen – Wie kann man das erreichen?“

Hier will die GesundheitsregionPlus Stadt Fürth mit frühzeitigen Angeboten entgegenwirken: Als Pilotprojekt dient eine modular aufgebaute Schulung, bei der Personen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, lernen, wie sie erste Anzeichen psychischer Belastungen bei ihnen erkennen. Darüber hinaus wird ihnen gezeigt, wie sie mit den Betroffenen und ihren Erziehungsberechtigten ins Gespräch gehen und diese richtig an Beratungs- und Fachstellen vermitteln. Durch die frühzeitige Unterstützung der Kinder und Jugendliche sollen sie im bestehenden Beratungs- und Hilfenetz schneller aufgefangen werden, damit sie im Idealfall keine psychotherapeutischen Maßnahmen benötigen. Ein weiterer Fokus wird auf die Stärkung der eigenen Energiespender sowie die praktische Umsetzung von einfachen Übungen zum Auffüllen der Energiespender der Kinder und Jugendlichen gelegt.

Zielgruppe des Schulungsangebotes sind alle, die direkt mit Kindern und Jugendlichen zusammenkommen oder arbeiten und idealerweise als Vertrauenspersonen wahrgenommen werden, wie beispielsweise Lehrkräfte, Mitarbeitende im Hort oder der Ganztagesbetreuung, Erzieherinnen und Erzieher, Übungsleitungen sowie Jugendsozialarbeiterinnen und -arbeiter in den Schulen.

Das Pilotprojekt läuft noch bis April 2022. Aktuell sind vier Module, ein monatliches Gruppensupervisionsangebot und Elternabende geplant. Währenddessen wird bereits an einer langfristigen Förderung durch die AOK Bayern für ein erweitertes Projekt gearbeitet.

An der Konzeption sind neben der GesundheitsregionPlus Stadt Fürth auch die Erziehungsberatungsstelle Fürth sowie das Projekt TANDEM federführend beteiligt.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an gesundheitsregionplus@fuerth.de

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