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12.1.2014 - Integration

Stark machen für Vielfalt in Fürth

Im Vorfeld der Kommunalwahl 2014 warnte der Integrationsbeiratsvorsitzende Antonios Kerlidis davor, rechtsextreme und neonazistische Gruppierungen in den Stadtrat zu wählen. Er wendet sich gegen jegliche Art von Extremismus und Fanatismus und steht ein für ein soziales Zusammenleben und friedvolles Miteinander aller in Fürth lebenden Menschen, unabhängig von deren Herkunft und Religion.

Rede des Vorsitzenden des Integrationsbeirates der Stadt Fürth, Herrn Antonios Kerlidis – gehalten anlässlich der Auftakt-Kundgebung im Rahmen der Demonstration gegen den Wahlkampf der rechtsextremen „Bürgerinitiative Soziales Fürth“ am 11. Januar 2014, zu der das Fürther Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus aufgerufen hatte.


Sehr geehrte Fürther Mitbürgerinnen und Mitbürger,

als Integrationsbeirat der Stadt liegt uns besonders das gute Zusammenleben der Menschen in unserem Fürth am Herzen. Wir machen uns stark für die Vielfalt in unserer Stadt und treten entschieden für Demokratie, Toleranz und Meinungsvielfalt ein. Wir tragen mit unserem Engagement tatkräftig dazu bei, Fürth in seiner wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung weiter voran zu bringen. Dies alles gefährden Gruppen, die Nationalismus, Ausländerfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus vertreten. Extremismus löst keine gesellschaftlichen Probleme – er schadet nur dem sozialen Frieden und dem Ansehen unserer Stadt.

Unter dem Deckmantel, sich für ein soziales Fürth einsetzen zu wollen, hetzt die BiSF seit Jahren in perfider Weise gegen uns hier lebende Migrantinnen und Migranten:

- wir werden verunglimpft, der Grund für gesellschaftliche Probleme zu sein;
- unsere wichtigen und positiven Leistungen für dieses Land und unsere Stadt werden verleugnet.

Wer die Flugblätter und Parolen der BiSF genau liest, kann die Gesinnung sehen, die sich dahinter verbirgt: nämlich eine Diskriminierung und Ausgrenzung aller Menschen, die nicht der rechtsradikalen Vorstellung entsprechen.

Aber, meine sehr verehrten Damen und Herren,

wir dürfen die Geschichte Deutschlands in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht vergessen – eine Zeit, in der die Diktatur des Nationalsozialismus mit ihrem Hass und Zynismus, ihrer Gewalt und ihren menschenverachtenden Gräueltaten weltweit Tod und Zerstörung brachte. Es gibt zu jeder politischen Meinung eine Alternative, aber keine Alternative zur Demokratie.

Deshalb müssen wir für unsere demokratische Gesellschaft einstehen und neonazistischen und rechtsextremen Gruppen keine Möglichkeit bieten, in den Stadtrat zu kommen. Der Integrationsbeirat wendet sich gegen jegliche Art von Extremismus und Fanatismus. Er steht für ein wirkliches soziales Zusammenleben und friedvolles Miteinander aller in Fürth lebenden Menschen, unabhängig von deren Herkunft und Religion. Im Namen des Integrationsbeirates und der Menschen, die wir vertreten bedanke ich mich herzlich bei allen, die für diese Werte gemeinsam mit uns einstehen.

 

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