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14.3.2016 - Kunst & Kultur

Jüdische Musik im Hier und Jetzt

Zum Abschluss des renommierten Internationalen Klezmer Festivals Fürth gab es gestern im Kulturforum keinen Klezmer, sondern Sarah Aroese's neue sephardische Töne. Damit beendete ein Konzert das Festival, das als programmatisch anzusehen ist. Denn schon seit Langem beschränkt sich der Spielplan nicht mehr auf die aschkenasische Hochzeitsmusik, sondern präsentiert Jüdische Musik im weiteren Sinne, "Jewish Music Today", wie sie im Hier und Jetzt gelebt wird.

So waren in diesem Jahr neben der internationalen Garde der traditionellen Klezmermusik Spielarten wie Jiddpop, Neo-Klezmer und Klezmer-Punk zu erleben. Und beinahe alle Abendkonzerte waren ausverkauft. 

Klezmer in allen Facetten stand beim Publikum hoch im Kurs. Foto: Hans-Joachim Winckler

Beim Rahmenprogramm entpuppte sich der orientalische Donnerstag als ein Highlight des Festivals: Das Faran Ensemble und Maureen Nehedar stellten eindrucksvoll unter Beweis, dass in der Ruhe tatsächlich eine besonders tiefe, musikalische Kraft liegt.
Erfolgreich war auch der Tanzball für jiddische und bayerische Tänze. Im prall gefüllten Kulturforums-Saal wurde mit den Well-Buam um Michael Well und dem Michael Winograd Klezmer Trio samt Tanzanleiter Steven Weintraub gelandlert und gefreylekht.

Insgesamt mehr als 4000 Menschen aus nah und fern feierten bei Filmen, Führungen, Klezmer-Brunches, 5 o’clocks und bei den Konzerten ein großes Fest – ganz so, wie es sich zum 15. Jubiläum gehört.

Der Termin für die kommende Ausgabe steht bereits fest: Das 16. Internationale Klezmer Festival Fürth findet vom 9. bis 18. März 2018 statt. Im Jahr davor gibt es die kleinere Ausgabe, das Intermezzo vom 10. bis 12. März 2017.

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