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LESEN! im Kulturforum

©Sven Görlich

Maxim Leo
Wir werden jung sein

Normalerweise saß er beim Hosenanziehen, weil er Angst hatte, das Gleichgewicht zu verlieren. Er beschloss, auch stehend in das andere Hosenbein zu schlüpfen, und es gelang ihm auf Anhieb. Potztausend, dachte Wenger, das waren vermutlich die berühmten letzten Kräfte, die man aufbrachte, kurz bevor es zu Ende ging.
Maxim Leo, Wir werden jung sein © Verlag Kiepenheuer & Witsch 2024

Lange leben – wünschen sich viele. Wieder jung sein – ein Menschheitstraum! Für vier Sterbenskranke erfüllt sich dies, als sie ein neues Herzmedikament erhalten, das zufällig diese Nebenwirkung entwickelt. Ein schwerkranker Immobilienpatriarch verabschiedet sich von seiner Familie, um kurz darauf – zur Verzweiflung seiner Erben – wieder aufzublühen. Eine ehemalige zweifache Olympiasiegerin über 100 Meter Freistil stellt bei einem Schaukampf der Ex-Stars überraschend neue Rekorde auf. Als die Öffentlichkeit von ihrer Verjüngung erfährt, überschlagen sich die Ereignisse.
Ein ungeheuer hellsichtiger Roman, der seinen Protagonistinnen und Protagonisten voller Witz und Wärme folgt. Und der wie nebenbei die großen ethischen und gesellschaftlichen Fragen stellt, die sich ergeben, wenn die weltweit auf Hochtouren laufende Forschung zur biologischen Verjüngung des Menschen Erfolg hätte.

Maxim Leo, 1970 in Ostberlin geboren, wurde für sein autobiografisches Buch "Haltet euer Herz bereit" 2011 mit dem Europäischen Buchpreis ausgezeichnet und schreibt Drehbücher für den "Tatort". 2019 erschien "Wo wir zu Hause sind", das zum Bestseller wurde.

Die Lesung wird moderiert von Katharina Erlenwein, freie Journalistin.
www.kiwi-verlag.de

Donnerstag, 27. Juni, 20 Uhr
Kulturforum Fürth, Würzburger Straße 2
Zahl was Du kannst!

Euro 18,- Normalpreis | Euro 8,- ermäßigt: Darf (aber muss nicht) genutzt werden - das sozial-freundliche, ermäßigte Ticket für alle, die sonst nicht dabei sein könnten.
Euro 28,- GönnenKönnen: Du willst der Kultur etwas gönnen? Dann ist DAS Dein Ticket! | Euro 38,- Sekt oder Selters: Gönn Dir mehr! 1x Eintritt plus ein Getränk.
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© Graziela Diez

Inka Parei
Humboldthain

Zu Beginn der Neunzigerjahre, als ich noch klein war, sind meine Eltern mit mir ins Zentrum Ostberlins gezogen, an den Rosenthaler Platz. Nicht nur aus Neugier, sondern auch aufgrund des Wohnungsmangels im alten Westen. Das war für sie weitaus aufregender als für mich, der in der Gegend aufwuchs und keinen Vergleich hatte.
Inka Parei, Humboldthain © Schöffling Verlag 2024

Im Zentrum Ostberlins finden Bruno, Ina und ihr Sohn Julius in den Neunzigerjahren ihr Zuhause. Aber der Freiraum, der sich für sie dort aufgetan hat, schließt sich bald wieder. Bruno strauchelt privat wie beruflich und verlässt die Stadt. Anderthalb Jahrzehnte später vermittelt eine Familienberaterin ein Treffen, das ihn mit Frau und Kind wieder zusammenbringen soll. Im Humboldthain – einem zentralen Ort seiner Kindheit – verläuft die Begegnung aber anders als erwartet. Eine fremde Frau taucht auf, die Motive der Beraterin sind uneindeutig, Ina kommt nicht. Die Situation spitzt sich zu, als Bruno mit Julius einen Bunker aufschließt und die beiden Frauen ihnen folgen.

In "Humboldthain" erzählt die mehrfach ausgezeichnete Autorin Inka Parei eindringlich davon, wie die Aussöhnung einer Familie von den Folgen der deutschen Nachkriegsgeschichte immer wieder durchkreuzt wird.

Inka Parei, 1967 geboren, lebt in Berlin. Ihre Werke handeln von geschichtsträchtigen Orten und fragilen Lebensläufen. Ihr erster Roman "Die Schattenboxerin" wurde in 13 Sprachen übersetzt und für "Was Dunkelheit war" erhielt sie unter anderem 2003 den Ingeborg-Bachmann-Preis.

Die Lesungen werden moderiert von Dr. Frauke Bayer, Literaturwissenschaftlerin.

www.schoeffling.de

Freitag, 28. Juni, 20 Uhr
Kulturforum Fürth, Würzburger Straße 2
Zahl was Du kannst!

Euro 18,- Normalpreis | Euro 8,- ermäßigt: Darf (aber muss nicht) genutzt werden - das sozial-freundliche, ermäßigte Ticket für alle, die sonst nicht dabei sein könnten.
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© Lea Meienberg

Dana Grigorcea
Das Gewicht eines Vogels beim Fliegen

Musikalische Begleitung Ana Silvestru

»Eine Geschichte wie meine«, sagte Constantin unverhofft.
»Es gibt sie nur in Büchern. Aber so unglaublich sie auch klingen mag, sie hat sich tatsächlich so zugetragen.«
»Am Ende, mein Lieber, ist es für die Literatur unwichtig, ob eine Geschichte passiert ist oder nicht«, sagte Dora. »Sei unbesorgt.«
Dana Grigorcea, Das Gewicht eines Vogels beim Fliegen, © Penguin Verlag 2024

Voller Hoffnungen und Sehnsüchte reist der junge und aufstrebende Bildhauer Constantin Avis 1926 nach New York. Beflügelt von einer aufkeimenden Liebe und der Aussicht auf Erfolg, schwebt er durch dieses neue Leben und droht dabei, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Ein ganzes Jahrhundert später schreibt Dora an einem Roman über Constantin Avis. Doch je tiefer sie sich hinabgleiten lässt in diese andere Welt, desto stärker vermischt sich ihre Geschichte mit der von Constantin.

Mit unvergleichlichem Charme erzählt Dana Grigorcea von der Verquickung des Lebens mit der Kunst, in einer Sprache von überwältigender Kraft und schwebender Leichtigkeit. Zwischen Lesungen und Erzählungen sorgt Konzertpianistin Ana Silvestru mit Stücken unter anderem von Puccini, Debussy und Schumann für die musikalische Umrahmung.

Dana Grigorcea wurde 1979 in Bukarest geboren. Ihre Werke wurden in mehrere Sprachen übersetzt und unter anderem mit dem 3sat-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb und dem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet. Ihr Roman "Die nicht sterben" wurde 2021 für den Deutschen Buchpreis nominiert.

www.penguin.de
www.anasilvestru.com

Samstag, 29. Juni, 20 Uhr
Kulturforum Fürth, Würzburger Straße 2
Zahl was Du kannst!

Euro 18,- Normalpreis | Euro 8,- ermäßigt: Darf (aber muss nicht) genutzt werden - das sozial-freundliche, ermäßigte Ticket für alle, die sonst nicht dabei sein könnten.
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© Petra Weixelbraun

Elias Hirschl
Content

Die Diskussion verläuft überraschend zivilisiert, dafür dass die Bots sonst schon bei banalsten Themen binnen weniger Minuten in Faschismusvergleiche, rassistische Beschimpfungen und Morddrohungen ausarten.
Elias Hirschl, Content © Paul Zsolnay Verlag 2024

Die Welt geht unter. Doch bis dahin arbeitet die Erzählerin in Elias Hirschls neuem Roman in der Content-Farm Smile Smile Inc. und schreibt sinnbefreite Listen-Artikel, die Clicks generieren sollen. (Nummer 7 wird Sie zum Weinen bringen!) Die sind genauso bedeutungslos wie die Memes und YouTube-Videos, die ihre Kolleginnen produzieren.

Hirschl gelingt mit "Content" erneut eine "perfekte Romansatire, die höchstes Niveau erreicht" (Neue Zürcher Zeitung), diesmal über die Generation ChatGPT. Politisch, prophetisch und zu mindest so lange lustig, bis einem das Lachen im Hals stecken bleibt … .

Elias Hirschl wurde 1994 in Wien geboren. Er ist Autor, Musiker, Slam Poet und schreibt für Theater und Radio. 2020 erhielt er den Reinhard-Priessnitz-Preis. Bücher unter anderem: "Meine Freunde haben Adolf Hitler getötet und alles, was sie mir mitgebracht haben, ist dieses lausige T-Shirt" (Roman, 2016), "Hundert schwarze Nähmaschinen" (Roman, 2017) und bei Zsolnay "Salonfähig" (Roman, 2021).

Die Lesung wird moderiert von Pauline Füg, Autorin und Moderatorin.

www.hanser-literaturverlage.de

Dienstag, 2. Juli, 20 Uhr
Kulturforum Fürth, Würzburger Straße 2
Zahl was Du kannst!

Euro 18,- Normalpreis | Euro 8,- ermäßigt: Darf (aber muss nicht) genutzt werden - das sozial-freundliche, ermäßigte Ticket für alle, die sonst nicht dabei sein könnten.
Euro 28,- GönnenKönnen: Du willst der Kultur etwas gönnen? Dann ist DAS Dein Ticket! | Euro 38,- Sekt oder Selters: Gönn Dir mehr! 1x Eintritt plus ein Getränk.
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Foto: © Peter Sickert

Moritz Rinke
Ich könnte hier stundenlang sitzen und auf den Rasen schauen.

Lauter Liebeserklärungen an den Fußball

Und ich habe ein Buch über meine Leidenschaft geschrieben, weil sie auch immer für den Wunsch gestanden hat, das Erwachsenwerden und damit das Altern durch ein ewiges Spielen aufzuhalten. Vielleicht ist der Fußball für mich so etwas wie die unendliche Verlängerung der Kindheit.
Moritz Rinke, Ich könnte hier stundenlang sitzen und auf den Rasen schauen. © Verlag Kiepenheuer & Witsch 2024

Moritz Rinke ist nicht nur Autor, sondern auch Stürmer der DFB-Autoren-Nationalmannschaft. In seinem neuesten Buch erzählt er Anekdoten von kurzen Begegnungen mit Fußballgrößen wie Beckenbauer oder Pizarro und von Erlebnissen mit Fans in anderen Ländern. Es finden sich hier aber auch lustige fiktive Briefe von Jogi Löw an seine Frau während der WM in Brasilien oder ein Gespräch der Elfmeterbälle untereinander, die von Uli Hoeneß und Bastian Schweinsteiger verschossen wurden.

Moritz Rinke, geboren 1967 in Worpswede, ist einer der führenden Dramatiker seiner Generation. Seine Theaterstücke werden national und international gespielt. Er ist Mitglied in der "Jury Deutscher Fußball-Kulturpreis" der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur in Nürnberg.

Die Lesung wird moderiert von Dirk Kruse, Redakteur beim Bayerischen Rundfunk.

Rahmenprogramm:
19 bis 20 Uhr: Torwandschießen sowie Essen vom Grill & Getränke (Gaststätte "Hopes")
19.30 Uhr: Kurze Einführung zur Geschichte der Holztribüne des ASV Fürth, eine der ältesten Fußballtribünen Deutschlands.

Veranstalter: Das Kulturamt der Stadt Fürth in Kooperation mit dem ASV Fürth e.V.

www.kiwi-verlag.de
www.asvfuerth.de

Mittwoch, 3. Juli, 20 Uhr
ASV Fürth, Magazinstraße 45, 90763 Fürth

(ÖPNV: Buslinien 177, 179, Haltestelle Magazinstraße)
Zahl was Du kannst!
Euro 18,- Normalpreis | Euro 8,- ermäßigt: Darf (aber muss nicht) genutzt werden - das sozial-freundliche, ermäßigte Ticket für alle, die sonst nicht dabei sein könnten.
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v.l.n.r. Sabine Burkhardt, Axel Görlach, Gerd Fürstenberger

Von Vögeln, falschen Buchten und Menschen –
Jahreslesung des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller Bayern, Regionalgruppe Mittelfranken (VS)

Mit Sabine Burkhardt, Axel Görlach, Gerd Fürstenberger

Drei eigenwillige Stimmen zeigen das weite Spektrum der lebendigen Literaturszene in Mittelfranken – und des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller Bayern.

Sabine Burkhardt entführt mit lyrischer Prosa in den "Peruanischen Herbst", in dem ein Kondor eine zentrale Rolle spielt. Sie ist im Vorstand des VS Mittelfranken und in zahlreiche literarische und philosophische Projekte involviert.
Axel Görlach liest Gedichte aus seinem noch unveröffentlichten Zyklus "halsermohnz" und aus seinem Band "weil es keinen grund gibt für grund" (edition keiper, Graz 2021). Der Lyriker und Fotokünstler wurde mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet.
Gerd Fürstenberger liest aus seinem derzeit entstehenden Erzählwerk mit dem Arbeitstitel "Ungeheurer Alltag. Roman in Geschichten." Er ist Autor mehrerer Bücher mit Erzählungen und Gedichten.

Seien Sie gespannt!

Der Autor, Vorsitzende des VS Mittelfranken und Kulturpreisträger der Stadt Fürth, Leonhard F. Seidl moderiert die Lesung.

Veranstalter: Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller Bayern in ver.di Regionalgruppe Mittelfranken in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Fürth

Donnerstag, 4. Juli, 17.30 Uhr
Kulturforum Fürth, Würzburger Straße 2
Kein Vorverkauf, Abendkasse Euro 5,- (ermäßigt Euro 2,50)


© Alena-Schmick

Matthias Nawrat
Über allem ein weiter Himmel.
Nachrichten aus Europa

Nun leben sie in einem neuen Rumänien, westliche Autos, Starbucks und die Filialen der Citibank prägen das heutige Stadtbild. Aber so wie in Polen, Russland und anderen postkommunistischen Ländern, auch in Ostdeutschland, beziehen sich alle, die ich treffe, selbst wenn sie es nicht aussprechen, auf diese Zeit, sie gehört zu ihrem Leben, selbst in den Biografien der Nachgeborenen.
Matthias Nawrat, Über allem ein weiter Himmel. Nachrichten aus Europa © Rowohlt Verlag 2024

Zehn Jahre ist Matthias Nawrat durch die Literaturen und Landschaften des östlichen Europas gereist. Sein Weg führte vom polnischen Opole, von wo seine Familie in den 1980er-Jahren emigrierte, zur Danziger Werft als dem Ursprungsort der Solidarność-Revolution, von Tel Aviv zurück nach Berlin und weiter nach Timișoara, Budapest, ins mazedonische Skopje, nach Minsk und bis hinter den Ural. Kurz: in die Zentren und an die Ränder des postkommunistischen Raums. In seinem Reisetagebuch erzählt er von Begegnungen, zeichnet Porträts von Städten, Menschen und Erfahrungswelten. Eine Lektüre, die angesichts der aktuellen geopolitischen Lage besondere Dringlichkeit entwickelt.

Matthias Nawrat, 1979 in Polen geboren, erhielt 2012 für seinen Debütroman «Wir zwei allein» den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis und 2020 den Literaturpreis der Europäischen Union.

Die Lesung wird moderiert von Alexander Jungkunz, Chefpublizist der Nürnberger Nachrichten.

www.rowohlt.de

Donnerstag, 4. Juli, 20 Uhr
Kulturforum Fürth, Würzburger Straße 2
Zahl was Du kannst!

Euro 18,- Normalpreis | Euro 8,- ermäßigt: Darf (aber muss nicht) genutzt werden - das sozial-freundliche, ermäßigte Ticket für alle, die sonst nicht dabei sein könnten.
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© Heike Steinweg, Suhrkamp Verlag

Dana Vowinckel
Gewässer im Ziplock

Sie dachte daran, was Nico bei ihrem letzten Treffen gesagt hatte. Margarita hatte mit ihrem Vater telefonieren müssen, weil der sich Sorgen machte, wenn sie unterwegs war. Danach hatte Nico sie gefragt, was das gerade für eine Sprache gewesen sei. »Hebräisch«, antwortete sie. »Krass«, sagte er. »Aber du bist jetzt nicht so eine Zionistin, oder?«
Dana Vowinckel, Gewässer im Ziplock © Suhrkamp Verlag 2023

Die fünfzehnjährige Margarita verbringt ihre Ferien wie jedes Jahr bei den Großeltern in den USA. Viel lieber wäre sie in Deutschland bei ihren Freundinnen und Freunden geblieben und bei ihrem Vater, der in einer Synagoge die Gebete leitet. Ihre Stimmung wird nicht besser, als der Familienrat beschließt, dass sie ihre in Israel lebende Mutter besser kennenlernen soll. Schon bei der Ankunft geht alles schief, die gemeinsame Reise von Mutter und Tochter durchs Heilige Land reißt alte und neue Wunden auf, der Vater kommt hinzu, Konflikte eskalieren. Doch dann müssen sie schon wieder die Koffer packen und nach Chicago an das Krankenbett der Großmutter. Hier muss Margarita eine folgenreiche Entscheidung treffen.

Von großen und kleinen Lügen, Glücksmomenten und Enttäuschungen, von Zuneigung und Schmerz erzählt Dana Vowinckel, geboren 1996, in ihrem Debütroman, der auf der Shortlist für den diesjährigen Preis der Leipziger Buchmesse stand. Es ist eine mitreißende Familiengeschichte zwischen jüdischer Tradition und deutschem "Gedächtnistheater".

Die Lesung wird moderiert von Dirk Kruse, Redakteur beim Bayerischen Rundfunk.

www.suhrkamp.de

Freitag, 5. Juli, 20 Uhr
Kulturforum Fürth, Würzburger Straße 2
Zahl was Du kannst!

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© Jacintha Nolte

Lene Albrecht
Weiße Flecken

Die Freiwilligen machten Fotos, die sie als Schnappschüsse an Daheimgebliebene verschickten oder posteten, was wiederum die Fiktion nährte, in Afrika sähen alle Männer wie Bob Marley aus.
Lene Albrecht, Weiße Flecken © S. Fischer Verlag, 2024

Eine junge Frau reist nach Togo mit dem Auftrag, zu Flucht- und Migrationsursachen zu forschen. Vor Ort trifft sie Menschen, die ihr von sich erzählen: eine Schneiderin, die ihrer Abschiebung aus Deutschland zuvorkam, einen jungen Mann, der mit seinem Dienst im Waisenhaus hadert, und den Bibliothekar, der sie aufmerksam macht auf die Europäer*innen, die wie Gespenster das Land bevölkern. Immer mehr zweifelt sie ihre Rolle im Land an und beginnt, sich mit ihrer eigenen
Familie auseinanderzusetzen: Warum ging ein Onkel nach Nigeria und wurde dort vermögend? Warum brachte ihr Ur-Urgroßvater nur eines seiner drei Kinder aus Panama nach Deutschland? Warum weiß sie so wenig über ihre Urgroßmutter Benedetta?

Lene Albrecht, geboren 1986 in Berlin, erzählt in ihrem Roman "Weiße Flecken" von der Suche nach ihrer Ur-Großmutter und begegnet dabei der eigenen Unsicherheit, der eigenen Verantwortung. Sie arbeitet als freie Lektorin, Journalistin und Moderatorin unter anderem für die Redaktion Radiokunst von "Deutschlandfunk Kultur". 2019 erschien ihr Debütroman "Wir, im Fenster". Als Mitglied des Kollektivs WRITING WITH CARE/RAGE organisierte sie 2021 eine gleichnamige Konferenz zur Frage nach der Vereinbarkeit von Care-Arbeit und Autor*innenschaft.

Die Lesung wird moderiert von Katharina Erlenwein, freie Journalistin.

www.fischerverlage.de

Samstag, 6. Juli, 20 Uhr
Kulturforum Fürth, Würzburger Straße 2
Zahl was Du kannst!

Euro 18,- Normalpreis | Euro 8,- ermäßigt: Darf (aber muss nicht) genutzt werden - das sozial-freundliche, ermäßigte Ticket für alle, die sonst nicht dabei sein könnten.
Euro 28,- GönnenKönnen: Du willst der Kultur etwas gönnen? Dann ist DAS Dein Ticket! | Euro 38,- Sekt oder Selters: Gönn Dir mehr! 1x Eintritt plus ein Getränk.
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