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4.7.2022 - Soziales & Gesundheit

Neuer Pflegestützpunkt als zentrale Anlaufstelle

Zentral in der Innenstadt liegend hat der langersehnte Pflegestützpunkt vor wenigen Wochen seinen Betrieb aufgenommen. Damit wird auch eine Lücke im Beratungsangebot in Fürth geschlossen. Träger sind neben der Stadt Fürth die Kranken- und Pflegekassen sowie der Bezirk Mittelfranken.

Oberbürgermeister Thomas Jung und die Stützpunkt-Koordinatorin Sylvie Lamotte den Pflegestützpunkt in der Alexanderstraße 9 offiziell eingeweiht und die insgesamt etwa 150 Quadratmeter großen Räumlichkeiten vorgestellt, die vor allem für pflegebedürftige Fürtherinnen und Fürther ein zentraler Anlaufpunkt für Fragen rund um das Thema Pflege ist.

Neuer Pflegestützpunkt als zentrale Anlaufstelle

Sylvie Lamotte, Sozialreferent Benedikt Döhla, OB Thomas Jung, AOK-Direktorin Annette Lutz und Bezirkstagspräsident Armin Kroder (v.li.) schnitten zur Einweihung des Pflegestützpunktes ein weißes mit Kleeblättern bedrucktes Band durch. (Foto: Ebersbeger)

Der Pflegestützpunkt ist gleichermaßen Berater, Wegweiser, Lotse und Begleiter im komplexen System des Pflege-, Sozial- und Gesundheitsbereiches und bietet durch die vernetzte Zusammenarbeit mit Leistungsanbietern und Kostenträgern eine Unterstützung entsprechend der individuellen Bedürfnisse an. Das Beratungsangebot ist kostenfrei.

Die Notwendigkeit zur Einrichtungeines Pflegestützpunktes in der Kleeblattstadt ergibt sich aus dem seniorenpolitischen Gesamtkonzept der Stadt Fürth, in dem ein starker Anstieg der Bürgerinnen und Bürger über 65 Jahren und damit auch ein Anstieg der Zahl der Pflegebedürftigen in Fürth prognostiziert werden. Ein besonders starker Anstieg wurde bei den 65- bis 70-Jährigen und den über 85-Jährigen vorhergesagt. Da sie am ehesten auf Unterstützung, Betreuung und Pflege angewiesen sind, wird sich der Beratungsbedarf somit kontinuierlich erhöhen.

Dass seit dem Start Anfang April dieses Jahres bereits rund 170 Fälle bearbeitet wurden oder noch in Bearbeitung sind, unterstreicht die Bedeutung der Einrichtung. „Aufgrund der demografischen Entwicklung wird uns das Thema Pflege in dennächsten Jahren immer mehr beschäftigen. Deshalb freue ich mich, dass der Fürther Pflegestützpunkt mitten in der Stadt seinen Betrieb aufgenommen hat“, so OB Jung.

Sozialreferent Benedikt Döhla hofft zudem auf Synergieeffekte mit der mittlerweile ebenfalls im Gebäude ansässigen Fachstelle für Seniorinnen und Senioren und die Belange von Menschen mit Behinderung (fübs). Mit an Bord sind auch die Caritas und die Diakonie.

Die Einrichtung hat Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 12 Uhr sowie montags von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

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