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8.3.2012 - Kinder, Jugend, Schulen

Neue Krippe in Stadeln

Der Krippenausbau in Fürth geht weiter: In den nächsten eineinhalb Jahren wird das auch als Storchenhaus bekannte Gebäude in der Romminggasse 1 zu einer Kinderkrippe ausgebaut. Der in Stadeln aufgewachsene OB Thomas Jung freut sich doppelt: "Ein prägender Teil der Stadelner Geschichte wird saniert und zugleich Kindern gute Betreuung geboten."

Die städtische Wohnbaugesellschaft (WBG) hatte die Liegenschaft vor Kurzem erworben, rund eine Millionen Euro sind für die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes aus dem Jahr 1738 veranschlagt. Umso erfreulicher ist eine großzügige Spende von Hermann und Michael Lang. Es handle sich laut OB Jung um eine „beachtliche Summe“, die die beiden Brüder und Geschäftsführer des Unternehmens Mekra Lang am Firmenstandort Stadeln bereitstellen. Sie begründen ihr Engagement damit, etwas für das Allgemeinwohl tun zu wollen – auch im Sinne ihres verstorbenen Vaters Günter Lang, nach dem die Krippe mit ihren 24 Plätzen benannt werden soll.

Hermann Lang, Oberbürgermeister Thomas Jung, Pfarrer Udo Götz und Michael Lang (v. li.) vor dem zweitältesten Gebäude in Stadeln, das zur „Günter-Lang-Krippe im Storchenhaus“ umgebaut wird. Foto: Birgit Gaßner

Hermann Lang, Oberbürgermeister Thomas Jung, Pfarrer Udo Götz und Michael Lang (v. li.) vor dem zweitältesten Gebäude in Stadeln, das zur „Günter-Lang-Krippe im Storchenhaus“ umgebaut wird. Foto: Birgit Gaßner

Somit erhält auch Stadeln, ein Stadtteil mit immerhin 10 000 Einwohnern, seine erste öffentliche Krippe. Mit dem Bau wird bereits in Kürze begonnen. Die Sanierung des Anwesens mit seiner historischen Fassade soll behutsam erfolgen: So wird der Grundriss für die zukünftige Nutzung durch Ruhe- und Verwaltungsräume auf zwei Ebenen nur geringfügig verändert. Südlich des bestehenden Gebäudes entsteht ein zweistöckiger Anbau, der viel Platz für die Kleinen schafft.

Bezüglich der Trägerschaft laufen derzeit Gespräche mit der Christuskirche in Stadeln, die laut Pfarrer Udo Götz auf einem guten Weg seien. Das geplante Engagement passe gut zu der Tatsache, dass seine Gemeinde den jüngsten Altersdurchschnitt von ganz Fürth habe, so der Geistliche. Oberbürgermeister Jung zeigte sich erfreut, dass voraussichtlich ein ortsansässiger Partner gefunden werden kann.
Das denkmalgeschützte Wahrzeichen Stadelns diente bereits als Gemeindehaus und in der Folge 80 Jahre lang als Schule. Mit dem Umbau zur Kinderkrippe, so das Stadtoberhaupt, schließe sich nun der Kreis, denn nach Jahrzehnten in privater Hand werde das Gebäude zukünftig wieder öffentlich genutzt.

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