6.5.2013 - Kinder, Jugend, Schulen
AWO schafft Platz für Krippenkinder

Der Ausbau von Krippenplätzen läuft allerorts auf Hochtouren. Denn ab 1. August gilt der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr. Auch in der Kleeblattstadt gibt es noch Handlungsbedarf, auch wenn sich in den vergangenen zehn Jahren viel getan hat und der Betreuungsgrad von zwei Prozent auf rund 30 Prozent gesteigert werden konnte. „Unser Ziel ist es, im laufenden Jahr 35 Prozent zu erreichen“, so Oberbürgermeister Thomas Jung. Umso mehr freut es ihn, dass die Stadt auf tatkräftige Unterstützung von Vereinen, Verbänden und freien Trägern zählen kann.

Valentin, Marvin und Larissa (v. li.) fühlen sich in der neuen Krippe in der Friedrich-Ebert-Straße wohl. Foto: Gaßner

Valentin, Marvin und Larissa (v. li.) fühlen sich in der neuen Krippe in der Friedrich-Ebert-Straße wohl. Foto: Gaßner

So hat dieser Tage die AWO-Fürth in der Friedrich-Ebert-Straße eine Krippe eröffnet, in der 48 Kinder Platz finden: „Ich danke den vielen Trägern, die sich engagieren. Vor allem die Wohlfahrtsverbände sind es, die uns bei dieser Herkulesaufgabe, ausreichend Betreuungsplätze zu schaffen, helfen.“

Die letzten Feinarbeiten in den frisch sanierten Räumlichkeiten eines ehemaligen Supermarkts laufen noch, doch ein Blick in die vier großzügigen Gruppenzimmer mit angegliedertem Schlafraum sowie Toiletten- und Wickelbereich zeigen, dass sich die Investitionssumme von rund 900 000 Euro gelohnt hat. „Hier gibt es nur Gewinner: Die Kinder, die hier bestens versorgt werden. Die AWO, die die Kleinsten ins Blickfeld ihres Engagements nimmt und die Baugenossenschaft, die die Räume vermietet.“ 

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