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5.7.2013 - Kinder, Jugend, Schulen

Krippenkinder ziehen ins Storchenhaus

Der Ausbau des Betreuungsangebots für unter Dreijährige in Fürth schreitet weiter voran: dieser Tage hat in Stadeln die erste nicht private Krippe ihre Türen geöffnet. 24 Kinder finden in dem – vielen als Storchenhaus bekannten – Sandsteinbau am Fischerberg nun Platz.

OB Thomas Jung und die Spender Susanna, Hermann und Michael Lang (v. li.) freuen sich über die gelungene Sanierung des Storchenhauses. Foto: Gaßner

OB Thomas Jung und die Spender Susanna, Hermann und Michael Lang (v. li.) freuen sich über die gelungene Sanierung des Storchenhauses.
Foto: Gaßner

Dass das 1738 erbaute Gebäude, das in der Vergangenheit als Schmiede, Gemeindehaus und Schule diente, in neuem Glanz erstrahlt, ist unter anderem der König-Ludwig-Stiftung zu verdanken, die als Eigentümerin das denkmalgeschützte Anwesen von Grund auf modernisiert hat. Rund 1,1 Millionen Euro flossen in die Sanierung, die nur durch eine großzügige finanzielle Unterstützung realisiert werden konnte: „Ich freue mich, dass durch die Spende der Familie Lang ein Stadeln prägendes Gebäude erhalten werden konnte und sich das in die Jahre gekommene Storchenhaus endlich wieder als wahres Schmuckstück präsentiert“, so Oberbürgermeister Thomas Jung, der selbst in Stadeln aufgewachsen ist.

Ein Rundgang durch die neuen Räume zeigt, dass das Architektenteam Lackner und Roth viel zu tun hatte, um das teils marode und ehemals verwinkelte Bauwerk wieder auf Vordermann zu bringen. „Wir haben schnell bemerkt, dass die Arbeiten sehr aufwändig werden würden, da zum Bespiel das tragende Holzfachwerk große Schäden aufwies“, berichtet Rolf Perlhofer, technischer Leiter der WBG, die die Projektsteuerung für die König-Ludwig-Stiftung übernommen hatte. Doch man habe versucht, so weit es ging, historische Elemente sichtbar herauszuarbeiten und möglichst viel Bausubstanz zu erhalten. Herausgekommen sei laut Perlhofer ein sehr gelungenes Projekt, das durch seine Detailtreue überzeugt.

Ein Dämmputz hinter der Verschieferung sorgt heute dafür, dass das Haus auch energetischen Anforderungen entspricht. Dank eines zweistöckigen Anbaus konnte die Nutzfläche auf knapp 300 Quadratmeter erweitert werden. Platz genug für die 24 Kinder, die auch in der von einer Schallschutzwand geschützten Außenanlage ausreichend Möglichkeit zum Toben haben.

Die Trägerschaft für die „Günter-Lang-Krippe“ haben die Rummelsberger Dienste übernommen, die bereits in der unteren Königstraße und in der Hopfenscheune eine Einrichtung für unter Dreijährige betreuen.

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