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28.6.2013 - Soziales & Gesundheit

Ära des Sozialtickets beginnt in Fürth

„Einen Quantensprung“ nennt Oberbürgermeister Thomas Jung das Sozialticket, eine „neue Ära, die da am 1. Juli beginnt.“ Denn was seit 1. Januar 2012 – auf Initiative des Sozialforums und Sozialreferentin Elisabeth Reichert entstanden – mit dem Mobilitätstaler aus Spendenmitteln finanziert wurde, ist ab Mitte dieses Jahres eine freiwillige soziale Leistung der Stadt, „die erste große dauerhafte seit dem Sparpaket 2009“, stellt Jung klar und macht deutlich: „Die Mobilität gehört für mich zur Grundversorgung eines Menschen und ist daher eigentlich eine Aufgabe des Bundes, wir als Stadt springen hier ein, aber ich kann nur an den Bund appellieren, Hartz IV entsprechend auszugestalten.“

Die Taler können auch gesammelt und zu einem späteren Zeitpunkt eingelöst werden, denn sie gelten ein Jahr. Foto: Claudia Wunder

Die Taler können auch gesammelt und zu einem späteren Zeitpunkt eingelöst werden, denn sie gelten ein Jahr. Foto: Claudia Wunder

Jeder Antragsberechtigte erhält nun zwei Gutscheine à fünf Euro, anstatt wie bisher einen. Für die zweite Jahreshälfte 2013 sind hierfür 100 000 Euro, ab 2014 dann 200 000 Euro jährlich in den städtischen Haushalt eingestellt. Die Abwicklung und Abrechnung der Taler mit der VAG erfolgt auch weiterhin über die Bürgerstiftung, die gemeinsam mit  infra und der Stadt das Bündnis für Mobilität bilden.

Die Handhabung ist einfach: Jeder Fürth-Passinhaber  (Leistungsbezieher nach dem SGB II (Hartz IV), Wohngeld, Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung, Asylbewerberleistungsgesetz und wirtschaftliche Jugendhilfe) ist berechtigt, für die Dauer der Gültigkeit des Leistungsbescheides (in der Regel sechs Monate) Mobilitätstaler zu beantragen. Die Ausgabe der Gutscheine erfolgt an der Kasse des Sozialamtes und diese können dann im infra Kundencenter im U-Bahn-Verteilergeschoss Fürth Hauptbahnhof eingelöst werden. Hier sind die Kunden frei, für welche Art der Fahrkarte sie diese einlösen.

Die Taler können auch gesammelt und zu einem späteren Zeitpunkt eingelöst werden, denn sie gelten ein Jahr. Die Inhaber eines Jahresabos stellen ebenfalls einen Antrag im Sozialamt und erhalten dann den Wert der Mobilitätstaler gegen Nachweis auf ihr Konto überwiesen.

 „Bis 31. Mai wurden insgesamt 21 649 Taler ausgegeben, die Einlösequote liegt bei knapp 80 Prozent“, weiß Reichert, „mittlerweile nehmen zirka 1400 Personen die Mobilitätstaler in Anspruch.“ Ein Beweis, so der OB, dass „wir eine sehr schöne, runde Lösung gefunden haben, die auch angenommen wird.“

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