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5.7.2019 - Kinder, Jugend, Schulen

Großer Wurf für Fürther Bildungslandschaft

Kraftakt, Mammutaufgabe, Großprojekt – egal, wie man es bezeichnen möchte, eines ist jetzt schon sicher: Es wird die wohl größte Schulbaumaßnahme in der Stadtgeschichte. Rund 90 Millionen Euro will die Stadt Fürth für die Runderneuerung des Helene-Lange-Gymnasiums in die Hand nehmen.

In Aufbruchstimmung und voller Vorfreude auf das neue HLG: (v.li.n.re.) Schulleiter Martin Pfeiffenberger, Schulpflegerin Birgit Bayer-Tersch, Baureferentin Christine Lippert, Christine Dutzel (Schulleitung), Architekt Manfred Felix, OB Thomas Jung und Bürgermeister Markus Braun.
Foto: Ebersberger

Der Zustand der bestehenden Gebäude sowie die gesamte räumliche Situation genügen nicht zuletzt auch hinsichtlich steigender Schülerzahlen bei weitem nicht mehr den heutigen Anforderungen eines zeitgemäßen Unterrichtsbetriebes. Ausgehend von einem Platzbedarf für rund 1500 Schülerinnen und Schüler – knapp 350 mehr als derzeit – hat das von der Stadt beauftragte Münchner Architekturbüro Felix & Jonas eine Machbarkeitsstudie mit mehreren Sanierungs-, Um- und Neubauvarianten erstellt.

Berücksichtig wurde auch das pädagogische Konzept der Schule. Überhaupt sei es bislang eine „sehr fruchtbare Zusammenarbeit“ zwischen Schule, Architekten und Stadt, waren sich alle Beteiligten einig. Am Ende fand eine Variante den Beifall aller. Bürgermeister Markus Braun sprach vom „großen Wurf“, Baureferentin Christine Lippert würdigte die „Lösung aus einem Guss“ und Oberbürgermeister Thomas Jung verspürt „jetzt schon viel Freude“.

Und so lautet der Plan: Abbruch der kompletten, in den 1970er Jahren errichteten Bestandsgebäude, Neubau von zwei vier- bzw. fünfgeschossigen Schulbauten und – der große Clou an der Lösung – eine sechsfach-Sporthalle, wie es sie so in der Metropolregion noch nicht gibt. Dabei sollen zwei Dreifachhallen übereinander gebaut werden.

Der Altbau des Gymnasiums bleibt unberührt und soll später durch eine gläserne Brücke mit den neuen Gebäuden verbunden werden. In der Tiefgarage werden insgesamt rund 160 Stellplätze entstehen. Immer im Blick hatte Architekt Manfred Felix auch die Wohngebäude in der direkten Nachbarschaft. Die neue Schule soll sich in diese Struktur einfügen. Auch ist eine noch weitere Öffnung hin zum Stadtpark angedacht.

Vorgesehen sind drei Bauabschnitte, die so abgestimmt werden, dass keine Klasse in Container ausgelagert werden müsse. Und wann soll’s losgehen? „Ein erster Spatenstich in zwei Jahren wäre super“, so Baureferentin Lippert. Die komplette Bauzeit werde wohl sechs bis sieben Jahre dauern, so Jung.

Sind schon die knapp 35 Millionen Euro für die neue Feuerwache ein enormer Brocken, so stoße man mit rund 90 Millionen Euro in „neue Dimensionen“ vor, erklärte das Stadtoberhaupt. Aber immerhin investiere man nachhaltig in Kinder, Jugend, Bildung und somit in die Zukunft, ergänzt Braun, der indes auf eine Förderung durch den Freistaat in Höhe von circa 45 Millionen Euro hofft. 


Im Juli entscheidet der Stadtrat, dann geht es in die Detailplanung.

 

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