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11.5.2010 - Kinder, Jugend, Schulen

Grundschule nimmt an Modellprojekt teil

Die Großen helfen den Kleinen, die Starken unterstützen die Schwachen und alle profitieren davon. So könnte kurzgefasst das Fazit von gemischten Eingangsklassen lauten, wie es im Schulversuch „Flexible Grundschule“, kurz FleGS, erprobt wird. Konkret sieht das Konzept vor, dass die bisherigen ersten und zweiten Klassen in einer sogenannten Eingangsstufe zusammengefasst werden. Jedes jüngere Kind bekommt ein größeres zur Seite gestellt, ähnlich wie bei einem Tutorensystem.

Die Mädchen und Jungen der Grundschule Hans-Sachs-Straße halfen bei der Baumpflanzung fleißig mit und sorgten für eine gute Bewässerung des Birnbaums. Foto: Bidner-Wunder

Der Ältere zeigt seinem Schützling dann nicht nur, wo die Toiletten oder der Pausenhof sind, sondern im Idealfall erklärt er ihm im Rahmen des Unterrichts auch, wie man zum Beispiel das Halbieren lernt. In der Grundschule Hans-Sachs-Straße geht man schon länger innovative Lernwege, unter anderem mit dem Projekt Kindergarten der Zukunft, kurz KidZ, das den Übergang von Kindergarten zur Grundschule erleichtert. Die hier gemachten Erfahrungen sind sicherlich ein Grund, warum die Stadelner Einrichtung – als eine von bayernweit 20 – als Modellschule für das Projekt FleGS auserkoren wurde. „Zu Recht“, wie Bürgermeister Markus Braun findet, denn Rektorin Ingrid Streck und ihr Kollegium habe auf diesem Gebiet „Pionierarbeit“ geleistet.

Mit gemischten Eingangsklassen arbeitet die Schule schon im zweiten Jahr. „Aus Überzeugung“, wie Rektorin Streck betont. Neu hinzu kommt im Rahmen des Modellprojekts, dass eine eindeutige Lernstanddiagnostik nicht nur zum Schuljahresbeginn, sondern während des ganzen Jahres erfolgt und so eine gezielte Förderung möglich ist. Besonders fitte Kinder könnten die Eingangsstufe in nur einem Jahr, Schüler, die den Lernstoff nicht auf Anhieb verstehen, in drei Jahren durchlaufen, bevor sie dann in die dritte Klasse wechseln.

Vier solcher Mischklassen hat die Stadelner Grundschule ab dem Schuljahr 2010/2011.

Erweisen sich die Ergebnisse des Schulversuchs als positiv, soll das Konzept FleGS an allen über 2300 Grundschulen im Freistaat ab 2013 eingeführt werden. Passend zu diesem positiven Ausblick hatten Schulpflegerin Marianne Niclaus und Architekt Stefan Harlé ein zukunftsweisendes Geschenk für die Schule: Sie spendeten einen Birnbaum. Und Bürgermeister Braun komplettierte die guten Nachrichten mit der Zusage der Pausenhofumgestaltung samt Spielgeräteausstattung in Höhe von rund 30 000 Euro noch für das Jahr 2010.

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