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Schwabacher Straße 32


Schwabacher Straße 32

Ehemaliges Wohnhaus der Spiegelfabrikanten-Familie Büchenbacher

Künstlerin: Brigitt Hadlich
www.hadlich-art.de

www.facebook.com/Brigitt.Hadlich.Kunstprojekte/

www.youtube.com/hadlich-art

Jubiläumsthema: 75 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges / 75 Jahre Abwurf der ersten Atombombe und 70 Jahre Schuman-Erklärung

Der Titel der Illumination „...nach den Sternen greifen...“ bezieht sich auf die Sterne, die die europäische Staatengemeinschaft repräsentieren. Das Vereinte Europa ist das Zukunftsmodell unseres kleinen Kontinents. Auch wenn sich die Probleme mit den USA wieder beruhigt haben – soziale und wirtschaftliche Ungleichgewichte, die Zersplitterung der europäischen Staatengemeinschaft (Brexit), wiedererstarkende nationalistische Systeme und das seit zwei Jahren unser gesellschaftliches Leben verändernde Coronavirus, können eine Stimmung erzeugen, in der der berühmte Funke genügt, um einen Flächenbrand zu entzünden, den wir nicht mehr eindämmen können. Strukturen – verfremdet – bilden die emotionale Basis der Animation – erkennbare Bilder verknüpfen sie mit der Realität. Die ersten Szenen beginnen mit den Zerstörungen des Bombenkrieges in Fürth, 1945 und sollen vor allem für jene Menschen, die, wie die meisten von uns diese Zeit nicht selbst erlebt haben, erfühlbar werden. Die Szenen danach stellen die „absolute Verunsicherung“ nach dem Abwurf der beiden Atombomben in Japan (6. und 9. 8. 1945) dar – nicht das unsägliche körperliche Leid, sondern das, was diese Tat auf die Welt gebracht hat: „Der Mensch ist nun fähig, die Lebensgrundlagen aller Lebewesen zu zerstören.“ Aus diesen furchtbaren Erfahrungen erwächst jedoch eine Zeit des Aufbaus, des Friedens, der Gemeinsamkeiten. Die für die Staaten Europas stehenden Sterne bestimmen schließlich die Schlussszene der Animation. Sie stehen aber auch für den Kampf der Staaten gegen das Coronavirus und für die verschiedensten Menschen, die in den großen und kleinen Ländern des Kontinents leben und die die Chance auf eine friedliche und gemeinsame Zukunft nicht verschenken dürfen.

Brigitt Hadlich studierte Design an der Fachhochschule Nürnberg. Seitdem ist sie freischaffend und mit den Schwerpunktthemen Häuser – Kunsträume – Strukturen tätig. In ihren, in zahlreichen Ausstellungen zu sehenden, Werken widmet sie sich oft den verdrängten und anscheinend unbedeutenden Dingen. Ihre Kunst will nicht provozieren, sondern Bilder erschaffen die gerade die unbeachteten Ereignisse betrachten, die auf längere Sicht aber unser Leben verändern. Seit 2013 entwirft Hadlich auch Illuminations-Konzepte.

Zuständig für die technische Umsetzung der Illumination zu den diesjährigen Fürther Glanzlichtern ist Michael Jobst, TC-Promotion.

Der palastartige, dreigeschossige Sandsteinquaderbau mit Walmdach mit Ecklisenen, Sohlbankgesimsen und reichem Konsolgesims in der Fußgängerzone wurde von Georg Cappeller und Wilhelm Ney 1844/45 errichtet. Er diente der Familie des Fabrikanten Moses Isaak Büchenbacher als Wohnhaus, im Rückgebäude befand sich die Spiegelfabrik. Heute wird das Gebäude als Wohn- und Geschäftshaus genutzt.

Quelle: Denkmäler in Bayern - Stadt Fürth (Heinrich Habel)

 

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Foto: © Birgit Gaßner

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