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Mariensteig


Mariensteig

Pfisterstaße 40

Künstler: M. Ulrike Irrgang, Bryan Hillesheim
www.der-bogenhof.de www.schulederphantasie-fuerth.de

Jubiläumsthema: 250. Geburtstag Ludwig van Beethoven

 

Kein anderer, wie Beethoven, hat die Grenzen der Musik seiner Zeit so erweitert, indem er sich über die gängigen musikalischen Konventionen hinwegsetzte. Gleichsam einer Fantasie fand das Unvorstellbare durch ihn Einzug in die Klangwelt. Für die Glanzlichter 2020 ruft die Installationskünstlerin M. Ulrike Irrgang den „Grenzüberschreiter“ Bryan Hillesheim auf, als „Nachkomme Beethovens“, den revolutionären Gedanken zu Ehren des Komponisten mit zwei LichtKlangSequenzen am Mariensteig gemeinsam umzusetzen – das Ganze angelehnt an die bekannte Mondscheinsonate von Beethoven. Die erste Sequenz, „Die Mondscheinsonate“, versteht sich dabei als transtemporäre Licht-Zeitvariationen, metronomisch getaktet durch den Besucherdurchlauf. Die zweite Sequenz, „Gleichsam eine Fantasie“, ist ein synästhetisches Spiel auf der Treppe, gleichsam die Klaviatur des Mariensteigs. Zu sehen und zu hören: Klaviatur-Variationen „MARIENSTEIG“ zu Beethovens Klaviersonate Nr. 14 op. 27 Nr. 2, konzipiert und komponiert für Licht und Klang. Eine neuzeitige Synthese.

Die einstige Bonnerin M. Ulrike Irrgang ist als interdisziplinäre Kunst-Akteurin seit 2000 verstärkt in der Metropolregion Nürnberg tätig. Schwerpunkt ihrer Arbeit sind dabei interaktive Installationen unter Einbezug von Künstlerkollegen, wie bei „Verloren in Fürth“ oder die „Kunstgaststätte“. Den seit 2009 begründeten Bogenhof in Fürth versteht sie als Soziale Plastik im Sinne Joseph Beuys. Hier befindet sich ihr aktueller Lebensmittelpunkt. Irrgang studierte unter anderem an der KISD, Kölner International School of Design und gründete 2005 in Fürth die Jugendkunstschule „Schule der Phantasie“, deren Leitung sie heute innehat. Der in New Jersey, USA geborene und in Ulm aufgewachsene Bryan Hillesheim ist im wahrsten Sinne ein multidisziplinärer „Grenzüberschreiter“ mit Wurzeln in der europäisch-angelsächsischen Kultur. Sein naturwissenschaftlicher Forschergeist, als Diplom–Biologe mit Schwerpunkt Genetik sowie seiner Freude an Gestaltung, mit einem Zusatz-Diplom als Designer, zeugen davon. Während längerer Aufenthalte in Italien und Australien sammelte er als Teilnehmer und Dozent Erfahrungen im Rahmen von Klang- und Bildgebung. Synthese oder Transformation dieser Welten sind dabei seine gestalterischen Herausforderungen. Hillesheim arbeitet sowohl intuitiv-improvisatorisch als auch kompositorisch im herkömmlichen Sinne – immer aber ist er ein Forschender über Grenzen hinweg. Seit Ende 2010 findet sich Hillesheims Wahlheimat und Tätigkeit in Fürth.

Der Mariensteig ist eine Treppe, die durch einen Hausbogen die Marienstraße mit der Badstraße verbindet. Dort, an der Badstraße, befand sich am Ende des Durchgangs das sogenannte Zahlbad, in dem die Fürther sich bis in die 1960er Jahre in der Rednitz erfrischten.

 

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Foto: © Susanne Kramer

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