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28.4.2010

Liebe Fürtherinnen, liebe Fürther,

die Nachricht am 19. Oktober 2009, die kurz nach 22 Uhr über die Nachrichtenticker lief, war wohl eine der bittersten in der Fürther Nachkriegsgeschichte: Das Aus für die Quelle, das Aus für 6000 Arbeitsplätze in Fürth und in der Region. Und das jähe Ende der Lebensplanungen vieler Menschen und ihrer Familien.

Heute, sechs Monate danach, können wir leise aufatmen. Von der damals durch die Arbeitsagentur vorhergesagten Arbeitslosenquote von über 12 Prozent sind wir zum Glück weit entfernt, die aktuelle Zahl vom März liegt bei 8,3 Prozent.

Die Verlagerung des Landesamtes für Statistik, die Entwicklung der Gewerbegebiete Hardhöhe und Hafen plus die Erweiterung des Existenzgründerzentrums complex und geplante Ansiedlungen im Bereich Gebhardtstraße und Uferstadt stärken den Fürther Arbeitsmarkt nachhaltig. Wir arbeiten hart dafür bis 2014 über 2000 neue Arbeitsplätze für unterschiedliche Qualifikationen nach Fürth zu bringen. Auch im Bereich Forschung und Wissenschaft gewinnen wir durch den Neubau des Fraunhofer Instituts, den Ausbau der Materialforschung in der Uferstadt und die Privatuniversität im Südstadtpark wichtige und interessante Arbeitsplätze.

Doch nicht überall kann Entwarnung gegeben werden. Unsere Sorge gilt allen Menschen ohne Arbeit in unserer Stadt. Dazu gehören auch ehemalige Quellebeschäftigte. Viele davon sind über 50 Jahre alt und hauptsächlich in kaufmännischen Berufen tätig.  Sie haben große Probleme, wieder Arbeit zu finden. Zudem ist nicht jede selbstständige Existenz bereits gesichert. Hier nach Lösungen zu suchen ist eine wichtige Aufgabe für uns in der Stadt, bei der Arbeitsvermittlung und der ARGE.

Sechs Monate nach Quelle: Fürth ist attraktiv geblieben, auf dem Arbeitsmarkt, in Wirtschaft und Wissenschaft auf einem guten Weg und zieht nach wie vor viele neue Bürgerinnen und Bürger in die Stadt. Doch bei aller Freude über diese hoffnungsvollen Entwicklungen: Die abschließende Bewältigung der Quelle-Krise bleibt für Wirtschaftsreferent  Horst Müller und mich eine zentrale Aufgabe und persönliche Chefsache für die nächsten Jahre im Rathaus.

Ihr
Dr. Thomas Jung



Wenn Sie mit Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung in Kontakt treten möchten, schreiben Sie bitte einen Brief an:

Stadt Fürth
Bürgermeister- und Presseamt
Stichwort: Leserbrief
90744 Fürth

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