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22.12.2010
OB blickt auf schwierige Monate zurück

schwierige Monate liegen hinter uns und wenn ich das zu Ende gehende Jahr in einem Satz beschreiben müsste, dann würde er so lauten: „Die Stadt Fürth hat mit Quelle ein Stück Identität verloren, aber dank neuer Entwicklungen gute Perspektiven gewonnen.“

Diese Entwicklungen, die unsere Stadt in 2010 prägten, sind für mich: Die schnelle Hilfe aus München mit der neuen Ansiedlung des Landesamtes für Statistik mit 600 Arbeitsplätzen und die schnelle Übernahme und sinnvolle Neuverwertung ehemaliger Quelle-Gebäude durch das Fürther Unternehmen P&P. Dazu kommt die Stabilität unserer mittelständischen Firmen und Betriebe, die die Wirtschaftskrise weitgehend unbeschadet überstanden haben und mit positiven Erwartungen in die Zukunft blicken können.

Diese Maßnahmen haben dazu geführt, dass der prognostizierte Anstieg der Arbeitslosenzahlen auf rund 13 Prozent nicht nur nicht erreicht wurde, sondern im Gegenteil die Quote von 7,6 Prozent vom September 2009 ein Jahr später nur mehr bei 6,8 Prozent lag. Ich bin mir bewusst, dass  hinter dieser erfreulich niedrigen Zahl dennoch viele enttäuschte Frauen und Männer – auch frühere Quelle-Beschäftigte – stehen, die noch immer keine Arbeit gefunden haben. Hier für rasche Abhilfe zu sorgen, ist eine unserer wichtigsten Aufgaben im Rathaus. Eines der drängenden Probleme unserer Gesellschaft schließt sich unmittelbar an: Alle Menschen, die Vollzeit arbeiten, müssen von dem Lohn auch ihr Leben ohne zusätzliche finanzielle Hilfe bestreiten können.

Eine schöne Entwicklung hat dieses Jahr das Stifterwesen in Fürth genommen. Großherzigen Bürgerinnen und Bürgern verdanken wir beispielsweise neue Stiftungen für soziale Zwecke. Auch die zahlreichen Spenden aus der Bürgerschaft für den Erhalt der städtischen Galerie und dem Langhojer-Mosaik waren für mich ein erfreulicher Beweis für den Zusammenhalt hier in unserer Stadt.

Für all diese positiven Nachrichten, liebe Fürtherinnen und Fürther, bin ich sehr dankbar. Und sie führen auch dazu, dass wir aus meiner Sicht mit berechtigtem Optimismus in die nächsten Monate gehen können.

So freue ich mich mit Ihnen nun auf ein friedvolles Weihnachtsfest und wünsche uns und unserer liebenswerten Stadt ein glückliches, erfolgreiches und frohes neues Jahr.

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