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20.1.2010
Beitrag der Kommunen zum Umweltschutz

längst sind Umweltschutz und Klimawandel keine Themen mehr, die nur wenige Menschen bewegen, sondern Themen, die weltweit diskutiert und kommentiert werden.

Obwohl die Notwendigkeit eines schnellen Umdenkens – weg von fossilen Brennstoffen, hin zu regenerativen Energien – im Grunde international unumstritten ist, versagten die Staatschefs in Kopenhagen kläglich.

Um so wichtiger wäre es aus meiner Sicht aber, dass wir als Kommune nach dem Motto „jetzt erst recht“ um so mehr zum Klima- und Umweltschutz beitragen. Ich bin fest überzeugt, wir können hier – wie jede Stadt, jeder Landkreis, jede noch so kleine Gemeinde – deutliche Zeichen setzen.

Dazu gehört für mich die Nutzung der Solarenergie wo immer dies sinnvoll und machbar ist. So beziehen wir in Fürth bereits fünf Prozent des Stroms von der Sonne, bundesweit liegt die Quote erst bei einem Prozent.

Dazu zählt weiter der Schutz unserer Flussauen und des Stadtwaldes, dazu kommt die kontinuierliche Ausweitung von Baumpflanzungen im öffentlichen Raum und dazu halte ich die Fortsetzung des Ausbaus unseres Radwegenetzes für notwendig.

Wichtig und richtig ist auch, dass wir im Rahmen des Konjunkturpakets II und der damit verbundenen Förderung eine ganze Reihe städtischer Gebäude energetisch sanieren können, wie beispielsweise das Schloss Burgfarrnbach und viele Schulen. So können wir auf lange Sicht wertvolle Energie einsparen. Wichtig und richtig ist zudem, dass wir neue Entwicklungen aufgreifen und so etwa Wärme für das Rathaus aus Abwasser gewinnen werden.

Dies sind – weltweit gesehen – kleine Schritte, aber auch mit vielen kleinen Schritten erreicht man das Ziel. Und unser aller Ziel muss es mehr denn je sein, die Welt für unsere Kinder, Enkelkinder und alle nachfolgenden Generationen zu schützen und lebenswert zu erhalten.

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