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19.1.2011

Liebe Fürtherinnen, liebe Fürther,

unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen gar nicht sein: Während wir im vergangenen Jahr aufgrund der Quelle-Insolvenz mit großen Sorgen ins Jahr starten mussten, können wir 2011 in vielen Bereichen mit berechtigtem Optimismus nach vorne blicken.

So verzeichnen wir im Augenblick eine Arbeitslosenquote von 6,6 Prozent – das ist der beste Wert seit mehr als zehn Jahren. Von vielen Unternehmen in der Kleeblattstadt höre ich, dass sie Volllast fahren und die Auftragsbücher gut gefüllt sind. Und dass sie 2011 investieren, wie etwa die Firma Bruder, die im Sommer einen Neubau in Burgfarrnbach fertig stellt oder der Tiefkühllogistiker Nordfrost, der sich am Fürther Hafen für 18 Millionen Euro einen neuen Standort schafft. Weitere Beispiele sind die Pioniere „ebl Naturkost“ auf der Hardhöhe und die Firma IBA in der Gebhardtstraße, die auf diesen Gewerbegebieten für den Besiedlungsstart sorgen. Das Fürther Traditionsunternehmen Hoefer & Sohn demonstriert Standorttreue mit einer neuen Fertigungshalle, durch die die Produktionskapazitäten verdoppelt werden. Und schließlich rechnen wir heuer mit dem Baustart für den zweiten Bauabschnitt des Existenzgründerzentrums im Gewerbepark Süd „complex“, was mittelfristig weitere 300 Arbeitsplätze verspricht.

Natürlich sind die günstigen Prognosen noch abhängig von Faktoren, die wir nicht beeinflussen können. Dazu gehören die konjunkturelle Entwicklung oder die Frage, ob es doch noch zu einer Euro-Krise kommt. Aber wir können behaupten, dass wir in Fürth eine gute Basis für eine gesunde Entwicklung in den kommenden Monaten gelegt haben.

Das gilt auch für den Wohnungsmarkt und die Bevölkerungsentwicklung. Hier herrscht eine Dynamik mit insgesamt über 1000 neuen Wohnungen innerhalb der vergangenen vier Jahre, die auch weiterhin Bestand hat.

Bei der Kinderbetreuung sind die Zahlen für Kindergarten- und Hortplätze sehr zufriedenstellend. Nachholbedarf besteht noch bei Krippenplätzen. Aber auch hier kommen wir 2011 voran: Im „Moggerla“ in Oberfürberg, in der geplanten Krippe des Humanistischen Verbandes am Löwenplatz und der AWO im Eigenen Heim werden neue Plätze eingerichtet.

Eine große Bewährungsprobe ist die Belebung und Revitalisierung der Einzelhandelssituation in der Innenstadt. Dadurch, dass die Stadt Fiedler-, Wölfel- und Parkhotel-Areal gekauft hat und nun einen Investor und Betreiber sucht, wurde eine gute Ausgangsbasis für einen neuen Einkaufsschwerpunkt geschaffen. Das zeigen die zahlreichen Bewerbungen, die im Wirtschaftsreferat eingehen. Nun gilt es, klug auszuwählen und gute Entscheidungen zu treffen, damit nach der Planungsphase in diesem Jahr im Sommer oder Herbst 2012 mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. Am Herzen liegt mir auch die Erneuerung des City-Centers. Doch liegt dessen Weiterentwicklung nicht in unserer Hand, da es sich in Privatbesitz befindet.

Ich verspreche Ihnen, dass wir auch in diesem Jahr mit Hochdruck für unsere schöne Stadt arbeiten werden und freue mich auf Ihre Anregungen und Vorschläge.

 

Ihr
Dr. Thomas Jung



Wenn Sie mit Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung in Kontakt treten möchten, schreiben Sie bitte einen Brief an:

Stadt Fürth
Bürgermeister- und Presseamt
Stichwort: Leserbrief
90744 Fürth

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