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20.7.2011

Liebe Fürtherinnen, liebe Fürther,

die umstrittenen Planungen zum Thema S-Bahn-Verschwenk auf unserem Stadtgebiet in Steinach müssen von der Bundesregierung und dem Freistaat Bayern überprüft werden. Dies hat der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags nun einstimmig über die Parteigrenzen hinweg beschlossen.

In dem Beschluss heißt es, dass die Planungen für die S-Bahn-Strecke bei Fürth-Steinach im Rahmen des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Schiene Nummer Acht zu überprüfen sind und der Bahnhof Vach in Stadeln erhalten bleiben soll.

Damit wurde den seit 18 Jahren geäußerten Bedenken der Stadt Fürth gegen die von der Deutschen Bahn aufgelegten Planungen, die S-Bahn im Bereich Fürth-Steinach in einem Verschwenk zu führen, endlich Rechnung getragen. Wir kämpfen – gestützt von allen politischen Parteien im Stadtrat – für eine S-Bahn-Strecke auf der bisherigen Bestandstrasse, um einen unnötigen Flächenverbrauch und eine schlechtere Erschließungswirkung zu vermeiden. Des Weiteren würde bei einem Verschwenk der bestehende Bahnhof Vach in Stadeln wegfallen.

Mit diesem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden, denn unsere in allen Punkten nachvollziehbare Haltung zu den S-Bahn Planungen hat offenbar die Mitglieder des Petitionsausschusses, die sich vor wenigen Wochen hier in Fürth selbst ein Bild gemacht hatten, ganz klar überzeugt. Mein herzlicher Dank gilt in diesem Zusammenhang der großen Unterstützung der drei örtlichen Bundestagsabgeordneten Marlene Rupprecht, Staatssekretär Christian Schmidt und Uwe Kekeritz, die die Planungen vorbildlich und ausschließlich sachorientiert geprüft haben. Besonders danke ich auch dem Bürgeraktionsbündnis, das mit seiner Petition diese wichtige Entscheidung in Berlin erst möglich gemacht habe. Und ein weiteres großes Dankeschön gebührt dem Verkehrsplanerteam im städtischen Baurreferat, das zusammen mit Stadtbaurat Joachim Krauße vorbildliche Arbeit hierzu geleistet hat.

Wie geht es weiter? Der Freistaat Bayern und die Deutsche Bahn müssen nun nach meiner Auffassung mit sofortiger Wirkung alle bisherigen Pläne für eine unsinnige Verschwenktrasse aufgeben und ab heute gemeinsam mit der Stadt die sinnvolle Bestandstrassenlösung umsetzen. Auch die Bahn und das bayerische Wirtschaftsministerium können sich nicht über ein einstimmiges und somit parteiübergreifendes Votum der gewählten Vertreter des deutschen Volkes hinwegsetzen.

Ihr
Dr. Thomas Jung



Wenn Sie mit Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung in Kontakt treten möchten, schreiben Sie bitte einen Brief an:

Stadt Fürth
Bürgermeister- und Presseamt
Stichwort: Leserbrief
90744 Fürth

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