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30.3.2011

Liebe Fürtherinnen, liebe Fürther,

leider mussten erst die schrecklichen Naturkatastrophen in Japan und die noch immer nicht absehbaren Folgen der Schäden im Atomkraftwerk Fukushima I eine erste Wende in die Debatte um die Zukunft der Energieversorgung weltweit hervorrufen. Wie ernst und wie dauerhaft nun die plötzliche Abkehr der Bundesregierung von der vermeintlich sicheren Hochtechnologie in den Reaktoren hin zum Einsatz regenerativer Energien ist, werden die nächsten Monate zeigen.

Für die Stadt Fürth kann ich nur wiederholen: Wir setzen seit Jahren konsequent auf erneuerbare Energien. Fürth wurde zur Solarstadt entwickelt und zählt mittlerweile darin zu den Spitzenreitern unter den deutschen Kommunen. Ein weiterer Schritt zur Energiewende vor Ort wurde mit dem Baubeginn des infra- Biogaskraftwerkes eingeleitet. Ergänzt werden diese Aktivitäten durch innovative Energiesparprojekte wie beispielweise die neue Heizanlage im Rathaus, die aus der Wärme des städtischen Abwasserkanals gespeist wird, oder wird, oder die Erdwärmeheizung im Neubau der Maischule.

In diesem Zusammenhang möchte ich Sie gerne auf verbesserte Förderkonditionen für erneuerbare Energien hinweisen, die das Bundesumweltministerium dieser Tage bekannt gegeben hat. Dabei gibt es eine bis 30. Dezember 2011 befristete Erhöhung der Basisförderung für Solarkollektoren zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung auf 120 Euro pro Quadratmeter. Ebenfalls bis Ende des Jahres wird der Kombinationsbonus für Solarthermie plus Wärmepumpe oder Solarthermie plus Biomasse von 500 Euro auf 600 Euro erhöht.

Nähere Informationen dazu und zu den weiteren verbesserten Förderkonditionen gibt es unter Links im rechten Bereich dieser Seite. Auch unser eigener Energiedienstleister, die infra fürth gmbh, gewährt ihren Kunden bis 30. Juni einen Zuschuss zur Errichtung von Solarthermieanlagen.

Weitere Infos gibt auch die infra fürth gmbh. Jederzeit steht Ihnen im Übrigen das städtische Amt für Umweltplanung für Auskünfte und Beratung zum Thema regenerative Energien (kontakt im rechten Bereich dieser Seite) zur Verfügung.

Für mich ist – nicht erst seit Japan – der Einsatz regenerativer Energien für unsere Gegenwart und Zukunft weltweit ohne Alternative. Konsequentes Handeln und zwar auf internationaler Ebene ist nun geboten, um derartige Katastrophen auszuschließen. Wir sind es uns, unseren Kindern und den Menschen in Japan und Tschernobyl längst schuldig.

Ihr
Dr. Thomas Jung



Wenn Sie mit Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung in Kontakt treten möchten, schreiben Sie bitte einen Brief an:

Stadt Fürth
Bürgermeister- und Presseamt
Stichwort: Leserbrief
90744 Fürth

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