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10.10.2012

Liebe Fürtherinnen, liebe Fürther,

die Michaelis-Kirchweih 2012 geht einmal mehr als friedliches Fest für die ganze Familie, das nahezu 1,5 Millionen Menschen aus nah und fern besuchten, zu Ende. Die schöne Atmosphäre, die bereits beim sonnigen Bieranstich mit dem neuen Fürther Kultgetränk „Grüner Bier“ herrschte, hat sich über die ganze Kirchweihzeit fortgesetzt. Es war wieder abwechslungsreich und ein harmonisches Miteinander von Jung und Alt.

Am Vortag der Eröffnung unserer Michaelis-Kirchweih habe ich für eine gute Stunde das Oktoberfest besucht. Wie froh ich war, als ich wieder in Fürth war! Zwar gelang es mir diesmal, wie mein Amtskollege Christian Ude das erste Fass Bier mit zwei Schlägen anzuzapfen, doch damit haben die Gemeinsamkeiten schon ein Ende.

Weniger, weil ich im Gegensatz zu Ude auch schon 14 Mal auf den Zapfhahn schlagen musste, bis der kostbare Gerstensaft floss. Sondern vielmehr, weil zum Beispiel in München die schlecht eingeschenkte Maß Bier zehn Euro kostet, während es auf der Michaelis-Kirchweih eine breite Auswahl der besten fränkischen Biere für rund drei Euro die Halbe gibt. Oder, weil in München dem Gast als Sonderangebot ein brei­iger Semmelknödel mit vereinzelt auftauchenden Pfifferlingen in einer billigen Rahmsoße für 17,95 Euro angeboten wird. Bei uns in Fürth können die Besucher zwischen vergleichsweise günstigen kulinarischen Spezialitäten aus Franken und der ganzen Welt wählen.

Auf der Wiesn werden schon mal Maßkrüge geworfen, sind schwerste Körperverletzungen und Alkoholleichen an der Tagesordnung. Dort sind die Verantwortlichen schon froh, wenn die Polizei bis zur Halbzeit nur 25 Personen auf dem Festgelände festnehmen musste – auf der Fürther Kirchweih herrscht dagegen eine Atmosphäre, die durch ein freundliches und friedliches Miteinander gekennzeichnet ist.

Diese wunderbare Tradition wollen wir sichern und bewahren. Wir sind stolz auf die älteste und größte Straßenkirchweih Bayerns und auf unseren traditionsreichen Kirchweihzug. Auch wenn der religiöse Hintergrund des Festes – die Weihe unserer Stadtkirche für den Heiligen Michael – nicht stets präsent ist, sollten wir uns doch voller Dankbarkeit gerade zur Erntedankzeit immer wieder daran erinnern, dass es uns in der Kleeblattstadt im Großen und Ganzen trotz Eurokrise gut geht.

Das Schöne ist für mich dabei, dass sich in Fürth nicht nur weit über 90 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner wohl fühlen, sondern dass dieses Gefühl bei Menschen mit größeren und kleineren Einkommen gleichermaßen ausgeprägt ist. Eine Besonderheit, die uns von fast allen anderen bayerischen Großstädten unterscheidet. Dies zu bewahren, sollte uns allen am Herzen liegen.

 

 

 

Ihr
Dr. Thomas Jung



Wenn Sie mit Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung in Kontakt treten möchten, schreiben Sie bitte einen Brief an:

Stadt Fürth
Bürgermeister- und Presseamt
Stichwort: Leserbrief
90744 Fürth

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