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27.3.2012

Liebe Fürtherinnen, liebe Fürther,

ganz selbstverständlich nutzen wir Wasser ohne Angst vor Krankheiten und Seuchen. Unsere schöne Stadt wäre ohne die neuzeitliche Kanalisation nicht denkbar. Diese ist für unsere Augen verborgen – denn das viele Kilometer lange Röhren- und Höhlensystem des Abwassernetzes liegt unterirdisch im Boden. Daher ist kaum bekannt, welche zum Teil sehr komplexe Technik eingesetzt wird, um das Abwassersystem umweltverträglich, störungsfrei und kostengünstig zu betreiben.

Unsere kommunale Stadtentwässerung, befindet sich daher im ständigen Spannungsfeld zwischen ökologisch und hygienisch bestimmten Notwendigkeiten einerseits und wirtschaftlichen Erfordernissen andererseits. Diesen Spagat meistert unser städtischer Betrieb vorbildlich. Rund 23,5 Millionen Euro flossen in den vergangenen zehn Jahren in die Hauptkläranlage. Etwa in den Umbau der Schlammentwässerungsanlage, den Neubau des zweiten Faulturms oder die Erneuerung des Blockheizkraftwerkes. Derzeit werden drei neue Nachklärbecken gebaut. Kostenpunkt: 18 Millionen Euro.


Derzeit werden drei Nachklärbecken in der Hauptkläranlage gebaut: OB Thomas Jung (2. v. re.), Joachim Krauße als erster Werkleiter der Stadtentwässerung (re.), zweite Werkleiterin Gabriele Müller und Herbert Belian von der Abteilung Kläranlage schauten sich vor Ort um. Foto: Wunder

Derzeit werden drei Nachklärbecken in der Hauptkläranlage gebaut: OB Thomas Jung (2. v. re.), Joachim Krauße als erster Werkleiter der Stadtentwässerung (re.), zweite Werkleiterin Gabriele Müller und Herbert Belian von der Abteilung Kläranlage schauten sich vor Ort um. Foto: Wunder


Rund 400 000 Euro fallen jährlich für den Unterhalt des zirka 430 Kilometer langen Kanalnetzes und der 200 Einzelschächte an. Weitere Millionenbeträge werden bis 2016 in den Bau sowie die Rohrkanalverlängerung zu einem neuen Betriebsgebäude, den Umbau biologischer sowie einer mechanischen Reinigungsstufe fließen. Im Kanalbereich schlagen das Pumpwerk Fuchsstraße, der Regenauslasskanal am Scherbsgraben, das Auflassen der Kläranlage Nord, das Erschließen der Hardhöhe West sowie Steinach zu Buche.

Trotz dieser immensen Investitionssummen sind die Abwassergebühren für die Bürgerinnen und Bürger seit sieben Jahren stabil – und werden es die nächsten vier Jahre auch bleiben. Dies hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung so beschlossen. Pro Tag zahlt jeder Einwohner nur 22 Cent für sein Abwasser – vom Abtransport bis zur Reinigung, alles inklusive. Damit liegen wir bayernweit im Mittelfeld, aber das trotz konstant steigender Einwohnerzahlen und zurückgegangenem Gesamtwasserverbrauch. Dies sowie die hohen Investitionen konnten aufgefangen werden, ohne an der Gebührenschraube zu drehen. Das ist nicht selbstverständlich.

Vorbildlich ist die Stadtentwässerung auch in Sachen Energieeinsparung. Schon heute werden 60 Prozent des benötigten Strombedarfs – etwa durch ein eigenes Blockkraftheizwerk – selbst erzeugt. Ziel ist es, die Hauptkläranlage energieautark zu betreiben. Dazu sollen zum einen nach Fertigstellung der Nachklärbecken Photovoltaikanlagen installiert werden. Zum anderen soll Wärme für die Gebäude aus Abwasser gewonnen werden – wie heute schon im Rathaus

Ihr
Dr. Thomas Jung



Wenn Sie mit Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung in Kontakt treten möchten, schreiben Sie bitte einen Brief an:

Stadt Fürth
Bürgermeister- und Presseamt
Stichwort: Leserbrief
90744 Fürth

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