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23.10.2013

Liebe Fürtherinnen, liebe Fürther,

vier Jahre ist es inzwischen her, dass das letzte Paket das Versandhaus Quelle verlassen hat und sich die Tore hinter dem traditionsreichen Fürther Unternehmen geschlossen haben. Durch dieses schlimme Ereignis drohte eine nachhaltig negative Auswirkung für unsere Stadt und die Region.

Doch heute steht unsere Wirtschaft ebenso solide da wie der Arbeitsmarkt. Die ortsansässigen Firmen und Betriebe investieren und schaffen somit auch weitere Arbeitsplätze. Einige Beispiele: uvex steckt erneut 2,5 Millionen Euro in sein Unternehmen, Siemens auf der Hardhöhe 14 Millionen Euro, die Laserfirma LPKF, die erst vor wenigen Monaten von Erlangen auf das ehemalige Mekra-Lang-Gelände in Stadeln gezogen ist, nimmt ebenfalls 14 Millionen Euro in die Hand. Der Neubau der Norma Hauptverwaltung im Gewerbegebiet Hardhöhe geht ebenso seiner Fertigstellung entgegen wie Möbel Höffner bei Herboldshof und die Neue Mitte in der Innenstadt. Ein weiterer wichtiger Bestandteil dieser erfreulichen Bilanz sind zudem zahlreiche Wohnbauprojekte.

Mit der aktuellen Arbeitslosenquote von 6,7 Prozent liegen wir 1,5 Prozentpunkte niedriger als beim Quelle-Aus im Oktober 2009. Auch an den  Gewerbesteuereinnahmen ist deutlich abzulesen, wie gut sich unser Wirtschaftsstandort entwickelt hat: Hatten wir 2009 gerade mal 36 Millionen Euro auf dem städtischen Konto, liegen wir derzeit bei rund 50 Millionen Euro.

Zu dieser positiven Situation haben viele beigetragen: Die Fürther Unternehmen mit ihrer weitsichtigen Investitionspolitik, die bayerische Staatsregierung mit der Ansiedlung des Landesamts für Statistik,  die stabile Konjunkturlage und die umsichtige Wirtschaftspolitik im Rathaus.

Trotzdem: Bei aller Freude über diese Zahlen darf man keinesfalls vergessen, dass es immer noch Bürgerinnen und Bürger gibt, die nach dem Quelle-Aus keine Arbeit mehr gefunden haben. Ebenso gibt es Fürtherinnen und Fürther, die von ihrer Vollzeitarbeit nicht leben, geschweige denn eine Familie ernähren und versorgen können. Deshalb appelliere ich an dieser Stelle nochmals an alle Verantwortlichen in Bund und Land, endlich den flächendeckenden Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro pro Stunde einzuführen. 

Ihr
Dr. Thomas Jung



Wenn Sie mit Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung in Kontakt treten möchten, schreiben Sie bitte einen Brief an:

Stadt Fürth
Bürgermeister- und Presseamt
Stichwort: Leserbrief
90744 Fürth

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