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OB Jung

Hier schreibt der OB


10.5.2006

Liebe Fürtherinnen, liebe Fürther,

genau wie für Sie sind Baustellen in der Stadt für mich nicht unbedingt ein Quell‘ der Freude, sondern eher ein notwendiges Übel, das einem – wenn man deswegen öfters im Stau steht oder keinen Parkplatz findet – schon die gute Laune verderben kann.

Aber: Ohne Baustellen gibt es natürlich keine neuen Gebäude, keine Straßensanierungen und damit auch keine Aufwertung des Stadtbildes. In Fürth herrscht derzeit an Baustellen kein Mangel, doch jede einzelne wird wieder für ein Stück mehr Lebensqualität in unserem Alltag sorgen. Und das bereits im kommenden Jahr, denn zum Stadtjubiläum werden die meisten Arbeiten abgeschlossen und die Baustellen beendet sein. Zudem gilt für eine Stadt das gleiche wie für ein Unternehmen: Ohne Investitionen keine Zukunft.

So konnten wir in der jüngsten Vergangenheit mit der Umgestaltung der Billinganlage und der neuen Flutbrücke das westliche Eingangstor unserer Stadt deutlich sichtbar aufwerten. Auch in der Südstadt wurden mit der Wald- und der Flößaustraße wichtige Straßenzüge gründlich und nachhaltig verbessert. Der Bereich rund um die Freiheit hat durch die Neugestaltung der Konrad Adenauer-Anlage (Stadtgarten) und den ersten Bauabschnitt Friedrichstraße unübersehbar gewonnen und ruft ebenso positive Reaktionen hervor wie der Neubau des Käppnerstegs. Wie wertvoll die städtebaulichen Verbesserungen an der Freiheit waren, hat sich erst unlängst gezeigt.

Denn die Firma Wöhrl und das neue Wiener Café gaben die Ungestaltungsmaßnahmen als entscheidenden Punkt für ihre Entscheidung zum Verbleiben bzw. Ansiedeln an.

In diesem Sinne arbeiten wir weiter: Das neue Thermalbad am Scherbsgraben wird für attraktiven Badespaß und Erholung sorgen. Die neue Uferpromenade entlang der Rednitz verwandelt den Bereich unterhalb der Stadthalle bald in ein noch schöneres Umfeld zum Wohnen und Spaziergehen.

Aber auch an Schulen wird zurzeit kräftig gebaggert, gehämmert und gebaut. Das Hardenberg- Gymnasium Fürth erhält einen Neubau, die Stadelner Grundschule wird saniert und die Fachoberschule erhält ebenfalls einem Neubau. Zudem entsteht An der Martersäule ein neuer Kinderhort. Insgesamt geht jeder dritte Euro, den die Stadt heuer ausgibt, in Projekte für Kinder und Bildung. Das sind überaus wichtige Investitionen in die Zukunft. Flanieren, Bummeln, Einkaufen – nach Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts der Friedrichstraße dürfen sich Passanten, Anwohner und Geschäftsleute über einen schicken Innenstadtboulevard freuen und wenn sich die Baustelle in der Schwabacher Straße in die neue, modern gestaltete Fußgängerzone verwandelt hat, werden wir alle davon profitieren. Unverzichtbar ist auch die Generalsanierung der Ludwigbrücke, die eine der wichtigsten Verkehrsadern unserer Stadt darstellt.

Wir nutzen zur Finanzierung die Chancen auf hohe Fördermittel.Ich verweise dabei auf das Förderprogramm „Soziale Stadt“und vor allem auf EU-Mittel, diees in dem Umfang ab 2008 nicht mehr geben wird. Da wir für die Finanzierung unserer Projekte derzeit etwa zwei Drittel der Gesamtsummen aus den verschiedenen Töpfen gefördert bekommen, wären wir sehr kurzsichtig, wenn wir diese zur Aufwertung unserer Stadt nicht in Anspruch nehmen würden. Das Geld fließt sonst in den Osten.

In diesem Sinne hoffe ich auf Ihr Verständnis für die aktuelle Baustellensituation und freue mich mit Ihnen, wenn es in Fürth bald viele interessante Neuigkeiten zu entdecken gibt.

Ihr
Dr. Thomas Jung



Wenn Sie mit Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung in Kontakt treten möchten, schreiben Sie bitte einen Brief an:

Stadt Fürth
Bürgermeister- und Presseamt
Stichwort: Leserbrief
90744 Fürth

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