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OB Jung

Hier schreibt der OB


21.6.2006

Liebe Fürtherinnen, liebe Fürther,

im Dezember haben wir an 2500 repräsentativ ausgewählte Bürgerinnen und Bürger Fragebögen versandt und sie nach ihrer Meinung zur aktuellen Entwicklung Fürths befragt.

Über 1 000 der Fragebögen kamen ausgefüllt zurück und ich bedanke mich bei allen, die dadurch mitgeholfen haben, dass damit nun verlässliche Ergebnisse vorliegen, sehr herzlich. Hier nun einige der wichtigsten Erkenntnisse aus dieser Bürgerumfrage, die vom Institut für Soziologie an der Uni Erlangen- Nürnberg ausgewertet wurde: 88 Prozent aller Fürtherinnen und Fürther leben gerne in der Kleeblattstadt und 86 Prozent bewerten die Entwicklung der Stadt in den letzten Jahren als „gut“. Auch sehr erfreulich: die Grünzonen, der Öffentliche Personennahverkehr und die Sicherheit erhielten die Note 2; Wohnen wurde mit 2,2 bewertet und die Schulen mit 2,3.

Auf die Frage, wo die Stadt sparen solle, antworteten 39 Prozent beim Straßenneubau, 36 Prozent bei der Förderung des Wohnungsneubaus, 27 Prozent beim Ausbau der Radwege und 20 Prozent beim kulturellen Angebot. 66 Prozent dagegen würden gerne mehr Geld zur Förderung von Wirtschaft und Arbeit in die Hand nehmen, 52 Prozent würden die Sanierung von Schulgebäuden mehr unterstützen und 48 Prozent halten mehr Mittel für Jugendtreffs für sinnvoll. In den Ausbau von Radwegen würden 30 Prozent mehr investieren und für die Kultur würden 10 Prozent gerne mehr Geld ausgeben.

Interessant auch die Angaben zur Fürther Innenstadt. 90 Prozent lobten die Erreichbarkeit mit dem Öffentlichen Nahverkehr, 70 Prozent die Erreichbarkeit mit dem Auto und 45 Prozent fanden auch das Parkplatzangebot in Ordnung. Mit der Gastronomie sind drei Viertel der Fürther zufrieden, Atmosphäre und Angebot in den Geschäften beurteilen 50 Prozent ebenfalls mit der Note „zufrieden“. Zufriedenheit mit der Vielfalt der Geschäfte zeigen allerdings nur 30 Prozent.

Kultur in Fürth – hier freuen sich 33 Prozent über die Feste (Fürth Festival, Weinfest etc.), 22 Prozent über das Angebot im Stadttheater, der Volksbücherei (14 Prozent) und der Volkshochschule (13 Prozent).

Eher schlechte Noten erhielt die Kleeblattstadt bei der Bewertung als Wirtschaftsstandort. Nur 25 Prozent der Bürgerinnen und Bürger sehen Fürth als Stadt mit Wirtschaftskraft und das Arbeitplatzangebot sowie das Angebot an Ausbildungsplätzen wurden lediglich mit den Noten 3,4 bzw. 3,7 bedacht.

Mit dieser Umfrage haben wir Sie zum ersten Mal umfassend um Ihre Meinung gebeten. Nun sind wir – Stadtrat und Verwaltung – gefordert, die entsprechenden Erkenntnisse daraus zu ziehen. Auf jeden Fall werden wir nun versuchen, in regelmäßigen Abständen – etwa alle zwei Jahre – ein Meinungsbild von Ihnen zu erhalten. Ich danke Ihnen nochmals herzlich für Ihr Engagement und Ihre offene, kritische Mitarbeit.

Ihr
Dr. Thomas Jung



Wenn Sie mit Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung in Kontakt treten möchten, schreiben Sie bitte einen Brief an:

Stadt Fürth
Bürgermeister- und Presseamt
Stichwort: Leserbrief
90744 Fürth

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