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29.7.2008 - Kinder, Jugend, Schulen

Betreuungsplatz für jedes Schulkind

Das Thema wurde vor der Kommunalwahl im März heftig in der Öffentlichkeit diskutiert: Fehlen zum Schuljahresbeginn im September zahlreiche Betreuungsplätze für Schulkinder in Fürth?

Jetzt ist sicher, dass rechtzeitig zu Beginn des neuen Schuljahres 2008/2009 jedes Kind, das einen Betreuungsplatz benötigt, diesen auch bekommt: "Jugendamt und Schulreferat haben in einem bewundernswerten Kraftakt dafür gesorgt, dass wir innerhalb nur weniger Monate Vorarbeit über 300 neue Betreuungsplätze in den Horteinrichtungen und Schulen anbieten können. Den Schulen kommt dabei ein immer größerer Stellenwert zu", erklärte Oberbürgermeister Thomas Jung

 

Die notwendigen finanziellen Mehraufwendungen von knapp einer Million Euro jährlich bezeichnet der OB als "gut angelegtes Geld für die Betreuung und Bildung unserer Kinder."

Foto: Kramer

So entstehen 105 neue Hortplätze etwa im Eigenen Heim, in Unterfarrnbach und in der Südstadt, 100 Plätze durch die neuen Ganztageszüge in der Soldnerschule, der Rosenschule, der Kiderlin- und der Maischule sowie weitere 100 Plätze durch die Ausdehnung der Mittagsbetreuung von bisher 13 Uhr auf 16.30 Uhr. Diese wird unter anderem in der Adalbert-Stifter-Schule in Oberfürberg, in der Pestalozzischule und in der Schule an der Hans-Sachs-Straße angeboten.

Insgesamt steigt damit die Zahl der Hortplätze von derzeit 1036 auf 1141; die Zahl der Plätze in der Ganztagsbetreuung an Schulen von derzeit 350 auf 450 und der Ganztageszugplätze an Fürther Schulen von derzeit 190 auf 290. Dazu kommen noch weitere 360 Plätze für Schülerinnen und Schüler in der Mittagsbetreuung.

Als Gründe für den deutlich gestiegenen Bedarf an Betreuungsplätzen für Schulkinder in der Kleeblattstadt nannte Jung zwei Faktoren: Erstens kann die Stadt immer noch - im Gegensatz zu den meisten anderen deutschen Kommunen - einen Bevölkerungszuwachs verzeichnen und zweitens führt der deutliche Rückgang der Arbeitslosenzahlen zu mehr Betreuungsbedarf bei Familien und Alleinerziehenden.

Die dafür notwendigen finanziellen Mehraufwendungen von knapp einer Million Euro jährlich bezeichnet der OB als "gut angelegtes Geld für die Betreuung und Bildung unserer Kinder."

Auch in den nächsten beiden Jahren steht die Ausweitung des Betreuungsangebotes ganz oben auf dem städtischen Arbeitsprogramm; geplant sind dann weitere Hortplätze. 2009 zum Beispiel in der Südstadt und in Vach.

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