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2.9.2020 - Bauprojekte

Entlastung für den Fürther Osten

Elf Halbgeschosse aus zwei Pflaster- und neun Stahlebenen, 73 Meter breit, 33 Meter lang, über 13 000 Quadratmeter Deckenplatten, 100 Stützen und über 400 Stahlträger. Das ist die Statistik. Die wichtigste Zahl jedoch ist: in dem neuen Parkhaus in der Gebhardtstraße entstehen über 500 Stellplätze. Und das bedeutet Erleichterung für eines der drängendsten Probleme im östlichen Bereich der Kleeblattstadt, nämlich den Mangel an Parkplätzen.

Nasser Baustart für das neue Parkhaus in der Gebhardtstraße: OB Thomas Jung, infra-Chef Marcus Steurer, Stadtbaurätin Christine Lippert und Goldbeck-Geschäftsführer Jürgen Taubmann (v.li.) ließen sich vom Regen die Laune nicht verderben. Foto: Birner

Die ausführende Firma Goldbeck aus Erlangen konnte sogar zwei Monate früher als geplant mit den Bauarbeiten beginnen; im Sommer 2021 sollen die ersten Autos bereits einfahren können. „Wir haben das gesamte Parkhaus mit der sogenannten Building Information Modeling-Methodik bereits im Computer fertig modelliert“, erläuterte Geschäftsführer Jürgen Taubmann beim Startschuss für den Baubeginn. Jede Fahrkurve sei projiziert, jeder Aufzug an seinem Platz, alle Träger berechnet: „Jedes Detail wurde digital geplant“, so Taubmann.

Nun hat die Phase, das digitale Modell eins-zu-eins auf das Gelände in Stahl, Beton und Glas zu übertragen, begonnen. Der Standort für das Gebäude, erklärte Oberbürgermeister Thomas Jung, sei wohlüberlegt gewählt: Das ehemalige Brachgelände liegt in unmittelbarer Nähe zum Quartier rund um die Hornschuchpromenade. Für deren Anwohner sind rund 250 Plätze vorgesehen – denn im Zuge der Sanierung der Prachtstraße werden dort einige Parkplätze wegfallen. „Durch das neue Parkhaus entstehen aber netto rund 300 Stellplätze mehr, als es im Moment gibt“, betonen Jung und Stadtbaurätin Christine Lippert. Etwa 100 Parkplätze sind für Beschäftigte der angrenzenden Betriebe vorgesehen, etwa 150 für die Öffentlichkeit. „Zudem wird es einen direkten Zugang vom Parkhaus zur U-Bahn-Station Jakobinenstraße geben“, so Jung.

Besonders wichtig ist dem OB zudem, dass sich das Gebäude auch städtebaulich einfügt und mehr Grün entsteht: Die bestehende Baumreihe entlang der Gebhardtstraße wird fortgeführt und durch eine zweite ergänzt, das Gebäude selbst mit Rankpflanzen begrünt.

Außerdem spielt der ökologische Aspekt eine tragende Rolle. Auf der untersten Ebene werden 47 Elektroladestationen für Pkw eingerichtet. Die Anzahl kann bei Bedarf und Nachfrage noch auf das doppelte erhöht werden. Nutzer von E-Bikes finden sechs Ladestationen vor, um die Akkus ihrer Räder wieder aufzuladen.

Bauherr des rund 9,5 Millionen Euro-Projekts ist das Baureferat der Stadt, die infra fürth service gmbh ist mit der Projektsteuerung betraut und wird das Parkhaus nach Fertigstellung betreiben.

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