30.6.2021 - Verkehr
Fürth wird noch fahrradfreundlicher

Mehr Lebensqualität, mehr Sicherheit und ein weiterer wichtiger Baustein für mehr Fahrradfreundlichkeit: Die Stadt Fürth hat die Dambacher Straße sowie die westlich der Schwabacher Straße gelegenen Bereiche der Karolinen-, Johannis- und Herrnstraße zur Fahrradstraße ausgebaut. Damit haben Radlerinnen und Radler auf einer der wichtigsten Hauptverbindungen im Fürther Radverkehrs-netz Vorrang vor den Autofahrern, dürfen zum Beispiel nebeneinander radeln und kommen nun vor allem deutlich bequemer voran. Denn im Zuge der Umgestaltung wurden unter anderem Kopfsteinpflaster beseitigt und wegen der vorgeschriebenen vier Meter breiten Radfahrspur Parkmöglichkeiten neu geordnet. 280 000 Euro ließ sich die Stadt den Umbau kosten, rund 80 000 Euro davon schlugen für die aufwändige Markierung und Beschilderung zu Buche. Die sorgen aber für mehr Sicherheit bei den Radelnden, so Baureferentin Christine Lippert.

Die Dambacher Straße ist Fahrradstraße

Auf rund einem Kilometer haben in der Dambacher Straße Radelnde gegenüber dem Autoverkehr Vorrang. Foto: Gaßner

Dass sich der Aufwand gelohnt habe, darin sind sich die Referentin, Oberbürgermeister Thomas Jung und Olaf Höhne vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC)- Fürth einig. „Das ist gutinvestiertes Geld in das Verkehrsmittel der Zukunft“, so Jung. Nur so könne man Autofahrer bewegen, auf das Fahrrad umzusteigen. Höhne wiederum hofft, dass das Radverkehrsnetz weiter ausgebaut wird und dass schon bald weitere Fahrradstraßen folgen, die auch ein Kriterium sind, um als fahrradfreundliche Kommune zertifiziert zu werden. Erste Vorschläge werden innerhalb der Verwaltung bereits diskutiert – im Herbst soll es dann konkret werden.

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