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Ziel #11: Nachhaltige Städte und Gemeinden

Bau von 81 neuen Wohnungen Am Sonnenhof mit guter sozialer Mischung, auch für Menschen mit Wohnberechtigungsschein. Eigentümer sind die König Ludwig Stiftung und wohnfürth Immobilien, eine Tochtergesellschaft der WBG. Foto: Perkins

Worum geht es bei SDG 11?

Die Staaten haben sich mit Ziel 11 darauf geeinigt, bis 2030 gute, sichere Wohnmöglichkeiten und eine Grundversorgung für alle sicherzustellen. Bürgerinnen und Bürger sollen künftig in die Gestaltung und Planung von Städten und Siedlungen mit einbezogen und der Zugang zum öffentlichen Raum und mehr Grünflächen verbessert werden. Dabei sind Bau, Verkehrsplanung, Erhalt von Weltkultur- und Naturerbe sowie die Abstimmung von Stadt und ländlichen Regionen zu berücksichtigen.


Was macht die Stadt Fürth?

Das Thema „Nachhaltiges Bauen“ ist ein bedeutendes Themenfeld. Energieeffizienz hat sowohl bei öffentlichen Neubaumaßnahmen, etwa beim Schulneubau der Otto-Seeling Mittelschule, als auch bei Sanierungsmaßnahmen einen sehr hohen Stellenwert. Bei der Erneuerung der Heizungsanlage im Rathaus konnte beispielsweise durch die Einbeziehung regenerativer Energiequellen, etwa eines Abwasserwärmetauschers, ein vorbildliches Wärmepumpenprojekt umgesetzt werden. Fürth steht zudem vor der Herausforderung, energetische Sanierungen mit dem Denkmalschutz zu verbinden. Mit dem Begrünungsprogramm im Gebiet der Sozialen Stadt und der Aktion „Der geschenkte Baum“ unterstützt die Stadt Begrünungen auf Dächern an Fassaden und in Gärten.
Auch die Sicherung und Schaffung von bedarfsorientiertem, bezahlbarem Wohnraum wird im Kooperationsprojektes „Wohnen in Fürth“ unter Leitung des Sozial- und Baureferates gesteuert. Aktuell und in der jüngsten Vergangenheit werden und wurden zahlreiche neue Wohnungen seitens der WBG und der Baugenossenschaften errichtet.
Bürgerbeteiligungen bei Stadtumbau- und Stadterneuerungsprojekten laufen aktuell zum Beispiel bei der Umgestaltung und Neuordnung der Hornschuchpromenade, im Rahmen des Verkehrsentwicklungsplans und in Kürze bei der Umgestaltung des Umfelds der alten Feuerwache.

Einsatz energieeffizienter Gebäudetechnik zugunsten guter Lernbedingungen im Neubau der Otto-Seeling Mittelschule durch ein nachhaltiges Zusammenspiel von Wärmepumpe, PV-Modulen und Erdwärme. Foto: Perkins


Was kann jede*r Einzelne tun?

Denkt man selbst daran, ein Haus zu bauen oder sich an einem Wohnungsbauprojekt zu beteiligen, sollte unbedingt auf die Energiebilanz des Gebäudes geachtet werden. Je kleiner der allein genutzte Wohnraum, desto geringer die persönliche Energiebilanz. Gemeinschaftliche Wohnprojekte sind deshalb auch ressourcenschonend. Altbauten umzunutzen ist viel klima- und umweltfreundlicher als Neubauten. Nicht zu vergessen der eigene Energieverbrauch bezogen auf Strom und Heizung. Und ganz wichtig für alle Wohnungseigentümer: Bitte keine Wohnungen unnötig leer stehen lassen.

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