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Ziel #5: Geschlechtergleichheit

Frauen stehen auf gegen Gewalt: Hier bei der Aktion "One Billion Rising". Foto: Langfeld

Worum geht es bei SDG 5?

Überall auf der Welt gibt es psychische und physische Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Die Gleichberechtigung von Frauen in Deutschland ist zwar weit vorangeschritten, doch auch bei uns ist das Rollenbild noch von Klischees geprägt, wie sich zum Beispiel in der geringen Wertschätzung und Anerkennung für unentgeltliche Arbeiten in Kindererziehung, Haushalt und Pflege zeigt. Um Gleichberechtigung zu erreichen, haben sich die Staaten geeinigt, bis 2030 weltweit das weibliche Geschlecht zu stärken und Maßnahmen zu setzen, die alle Formen der Diskriminierung beenden. Dazu soll alle Gewalt gegen Frauen und Mädchen bekämpft werden, von illegalem Menschenhandel bis zu sexueller Ausbeutung.

Was macht die Stadt Fürth?

Seit 1988 weist die städtische Gleichstellungsbeauftragte mit öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen auf Diskriminierungen hin, informiert über Beratungs- und Hilfsangebote, schafft Vernetzung, stärkt Frauen und Mädchen und fördert somit die Gleichstellung. Jährlich wiederkehrende Beispiele sind die Berufsorientierungsmaßnahme „Girls & Boys Day“, Aktionen zum „Equal Pay Day“ für Lohngleichheit, gegen Gewalt wie „One Billion Rising“ sowie die Veranstaltungsreihe zum Internationalen Frauentag. Gemeinsam mit Frauenverbänden wurde kürzlich auch eine Beratungsstelle gegen Gewalt in Fürth initiiert. Die Stadt Fürth bietet familienfreundliche Arbeitsbedingungen mit variablen Arbeitszeit- und Teilzeitmodellen. Gleichzeitig hat sie das Angebot an Kinderbetreuung und Ganztagesschulen zielgerecht ausgebaut. Im Gleichstellungskonzept der Stadt Fürth sind spezielle Maßnahmen zur Frauenförderung für städtische Bedienstete verbindlich festgeschrieben. So konnte der Frauenanteil in Führungspositionen auf 45, im Top-Management sogar auf 50 Prozent erhöht werden.

Was können die Fürtherinnen und Fürther tun?

Tradierte Rollenklischees wie das Vorurteil der berufstätigen „Rabenmutter“ reflektieren und in der Familie unbezahlte und Erwerbsarbeit gleichberechtigt aufteilen. Geschlechtergerechte Sprache sollte im beruflichen und privaten Umfeld selbstverständlich sein. Auch der Kampf für Lohngleichheit ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Pflege- und Erziehungsberufe müssen aufgewertet werden und Frauen sollten in Gehaltsverhandlungen selbstbewusst höhere Gehälter fordern. Im Kampf gegen Gewalt sind mutiges Hinschauen, Aufklärungsarbeit und die Unterstützung von Betroffenen unter anderem mit Hinweis auf Hilfsangebote notwendig. Solidarität mit Frauen wirkt nachhaltig.

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