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Ziel #8: Menschenwürdige Arbeit

Worum geht es bei SDG 8?

Wirtschaftliches Wachstum geht häufig auf Kosten von Umwelt und Menschen. Dies soll bis 2030 unter Führung der entwickelten Länder beendet werden. Dazu sollen etwa innovative Unternehmensgründungen unterstützt und technologische Modernisierung gefördert werden. Weltweit ist jedoch in den vergangenen Jahren ordentlich bezahlte Lohnarbeit mit festen Arbeitsverträgen seltener geworden. Sie deckt nicht einmal die Hälfte der Arbeitsverhältnisse ab. Arbeitslosigkeit droht in vielen Ländern, vor allem den jungen Leuten. Auch Menschen mit Migrationshintergrund oder Behinderung haben häufig keine angemessenen Chancen auf Ausbildung und auf dem Arbeitsmarkt. Auch in Deutschland ist hier noch viel zu tun. Bis 2030 soll produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle sowie gleiches Entgelt für gleichwertige Tätigkeit erreichet sein. Dazu sollen Arbeitsrechte geschützt und sichere Arbeitsumgebungen gefördert werden.

 

Was macht die Stadt Fürth?

Foto: © © Michaela Rofeld,  Picture-Factory, Fotolia.com

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Die Stadt Fürth ist als Arbeitgeberin im öffentlichen Dienst in der besonderen Verantwortung, ihren Beschäftigten gute Arbeits- und Einkommensbedingungen zu bieten und sie hat gerade in Krisenzeiten eine Vorbildfunktion. Mit dem städtischen „Kodex Gute Arbeit“ fördert sie die Gesundheit und wahrt die Persönlichkeitsrechte der Mitarbeitenden. Dazu zählen beispielsweise der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen, sozial abgesicherte Arbeitsverhältnisse, Gefährdungsbeurteilungen der Arbeitsplätze und Arbeitsschutz, aber auch flexible Arbeitszeiten, um den unterschiedlichen Lebensverhältnissen gerecht zu werden. Die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ist, wie die aktuell hohe Quote zeigt, für die Stadt selbstverständlich. Auch gendergerechte Personalarbeit gehört für die Stadtverwaltung dazu. Die Personalvertretung, die Schwerbehindertenvertretung, die Gleichstellungsstelle und die Fachkraft für Arbeitssicherheit überwachen die hohen Standards. Ein weiteres wichtiges Element guter Arbeit ist die Ausbildung. Die Stadt Fürth bietet dazu verschiedene Ausbildungsberufe und vielfältige Projekte und Angebote für junge Menschen an. Die Einhaltung sozialer Standards bei Beauftragungen und Vergaben an Fremdfirmen in Bezug auf Mindest- bzw. Tariflöhne überwacht die Vergabestelle anhand von Kriterienkatalogen. Nachhaltige Beschaffung, wie zum Beispiel bei Arbeitskleidung, wird vorangetrieben und in der Verwaltung umgesetzt. Der Arbeitnehmer- und Arbeitnehmerinnen-Beirat der Stadt Fürth berät die Stadtverwaltung zu diesen Themen und setzt sich für die Belange von Beschäftigten ein, etwa für die Einhaltung und Kontrolle der Tarifbindung in Betrieben in der Stadt.

 

Was kann jeder einzelne tun?

Wer sich informiert und gezielt fair handelnde Unternehmen mit seinem Einkauf unterstützt, verändert die Arbeitswelt ein wichtiges Stück mit. Gewerkschaften leisten bei der Aushandlung von guten Tarifverträgen und dem Erhalt von Arbeitsplätzen einen wichtigen Beitrag zu menschengerechten Arbeitsbedingungen. Mit einer Mitgliedschaft und ehrenamtlichem Engagement in einer Gewerkschaft leisten man einen wichtigen solidarischen Beitrag. Auch die Unterstützung von Kampagnen für menschengerechtes Arbeiten auf nationaler und internationaler Ebene zeigt zunehmende Wirkung.

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