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Ziel #9: Industrie, Innovation, Infrastruktur

Worum geht es?
Das Nachhaltigkeitsziel innerhalb des SDG 9 fordert nachhaltige und widerstandsfähige Infrastrukturen. Außerdem adressiert es Industrien, die umweltfreundliche Prozesse etablieren, Ressourcen effizient und in Kreisläufen verwenden und saube-re Technologien nutzen bzw. selbst entwickeln. SDG 9 fordert dafür eine entsprechende Verbesserung der wissenschaftlichen Forschung und die Förderung von Innovationen. Umweltfreundliche und nachhal-tige Industriesysteme können Ar-beitsplätze schaffen. Um Infrastruk-turen und Industrien nachhaltig zu machen, sollen bis 2030 Ressourcen effizienter eingesetzt werden.

Was tut sich in Fürth?
Wer seit Oktober 2007 die Stadtgrenzen passiert, liest es auf dem Ortsschild: „Wissenschaftsstadt“. Als erste Kommune in Bayern durfte Fürth diesen Titel führen. In enger Zusammenarbeit mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), dem Fraunhofer Institut, der Wilhelm-Löhe-Hochschule, dem Kleeblatt Campus und ortsansässigen Firmen wurde das Prädikat seither mit viel Leben gefüllt. Auf dem revitalisierten ehemaligen Grundig-Gelände, in der heutigen „The Plant/Uferstadt“, herrscht reges Treiben: Lehrstühle und Universitätsinstitute arbeiten gemeinsam mit interessierten Unternehmen an der Erforschung und Anwendung neuer Materialien und Werkstoffe und stellen den Transfer zur industriellen
Anwendung her.

Ein erklärtes Ziel im Zentralinstitut für Neue Materialien und Prozesstechnik der FAU, in dem die Universität fakultätsübergreifend zusammenarbeitet, ist beispielsweise durch konsequenten Leichtbau unter Anwendung neuartiger Werkstoffe CO2 bereits im Produktionsprozess einzusparen. In der „Neuen Materialien Fürth GmbH“ setzt man darauf, durch Einsparung von Gewicht etwa im Automobilbau letztendlich weniger Sprit zu verbrauchen, kürzere Bremswege zu erzielen und dadurch noch mehr Komfort im Fahrzeugbau zu erreichen. Ein inzwischen mit einem eigenen Forschungskomplex avanciertes „Fraunhofer Entwicklungszentrum Röntgentechnik“ (EZRT) im Golfpark Atzenhof übernimmt unter anderem die Prüfung neuer Materialien mittels verschiedenster Mess- und Prüfmethoden (Laser, Röntgen, Ultraschall, Computertomographie auch im großen Maßstab) und kooperiert im Technologietransfer. An der Anwendung in der Materialtechnologie entwickelter Fertigungsverfahren sollen dabei immer auch lokale und überregionale Unternehmen profitieren. In Prototypenfertigungen können neuartige Produkte vom Einzelteil bis zur Serienreife für vielfältige Anwendungsbereiche entstehen. Weitere Forschungsthemen liegen in den Bereichen Energietechnik und der Elektronik, Kunststoff- und Halbleitertechnologie sowie im Einsatz neuer Technologien für das Recycling.

Wie profitieren Einzelpersonen in der Stadt?
Arbeitsplätze hängen davon ab, dass in der Wertschöpfung der Produkte immer innovativere und neuartige Verfahren zum Einsatz kommen. Um den Standort Fürth weiterhin attraktiv für moderne Unternehmen zu halten, kooperieren die Forschungs-einrichtungen mit den regionalen Unternehmen - sei es nun bei Autos oder Joggingschuhen, die schneller oder leichter, stabiler oder haltbarer, ressourcenschonender oder einfach „intelligenter“ gefertigt werden. Nicht zuletzt engagiert sich die Stadt Fürth auch in der Nachhaltigkeitscharta der Europäischen Metropolregion Nürnberg. Projekte wie beim Klimapakt, dem Pakt für nachhaltige Beschaffung oder die Regionalkampagne Original Regional sind Beispiele, wo im großräumigen Stadt-Land-Verbund Beiträge geleistet werden. Die Geschäftsführung und Geschäftsstelle des Forums Wissenschaft der Metropolregion obliegen dabei dem Wirtschafts- und Wissenschaftsreferat der Stadt Fürth. Wasserstoff-Metropolregion, Transformation Automotive, Sektorkopplung Energie und Mobilität und Innovationskunst sind aktuelle Themenfelder.

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