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Ziele #12 und #14: Konsum und Leben im Meer

Wilde Müllablagerungen: Funde in und um die Rednitz an der Sieben-bogenbrücke von DLRG und Fridays for Future. Foto: Perkins

 

Zero bzw. Less Waste sind Prinzipien, die der Müllvermeidung dienen. Dieses Thema wird gleich in mehreren Nachhaltigen Entwicklungszielen angesprochen: in Nummer 14: Leben unter Wasser und Nummer 12: Nachhaltige Konsum- und Produktionsgüter sicherstellen.

Worum geht es bei SDG 12?

SDG 12 beschäftigt sich mit nachhaltigem Konsum und nachhaltiger Produktion. Die Herausforderungen sind, die natürlichen Ressourcen effizienter einzusetzen, die Natur zu schützen, Menschenrechte und Sozialstandards zu achten und den Handel fair zu gestalten. Ein wichtiges Unterziel auf dem Weg zu nachhaltigem Wirtschaften ist die Abfallvermeidung, damit Produktion und Konsum weltweit nicht zu Lasten von Umwelt und Menschen gehen.

Worum geht es bei SDG 14?

SDG 14 thematisiert die empfindlichen Ökosysteme der Meere. Diese sind durch Verschmutzung, Überfischung und Übersäuerung bedroht. Um sie zu schützen, muss die Müll- und Nährstoffbelastung verringert werden. Vor allem vom Festland aus erreichen Giftstoffe und Plastikmüll die Ozeane.

Was macht die Stadt Fürth?

Das Amt für Abfallwirtschaft kümmert sich in Fürth um den täglich anfallenden Müll. Hier gibt es neben einer Abfallberatung auch viele andere interessante Angebote, wie zum Beispiel ein Förderprogramm für Stoffwindeln oder ein innovatives Sammelsystem zur Altfettverwertung. Über die kostenlose und nicht-kommerzielle Tausch- und Verschenkbörse der Stadt finden Gegenstände jeglicher Art andere eine neue Verwertung. Beim Gebrauchtwarenhof mit Kleiderladen in Fürth Bislohe können Möbel und funktionsfähige Gebrauchtgegenstände abgegeben (mit Abholservice für größere Gegenstände) und gekauft werden. Das Umweltamt organisiert jährlich die Müllsammelaktion Ramadama, an der sich seit Jahren viele Vereine, Initiativen und Bürger beteiligen.

Was kann jede Bürgerin und jeder Bürger tun?

„Zero oder Less Waste“ lauten die Prinzipien, nach denen immer mehr Menschen leben. Man kann vieles selbst herstellen, aufwerten oder reparieren. Das spart nicht nur Verpackungsmüll, sondern auch Geld. Auf Produkte mit Mikroplastik (Duschgels und ähnliches) sollte verzichtet werden. Auch kleine Plastikteile sollten nicht ins Abwasser gelangen.
Zusätzlich zum Einkauf in Unverpacktläden kann auch im alltäglichen Geschäft um die Ecke verpackungsarm eingekauft werden, etwa durch Mehrweg- statt Einwegflaschen oder Verzicht auf den Plastikbeutel an der Gemüsetheke. In manchen Supermärkten kann man auch eigene Abfüllbehälter mitbringen.
Lebensmittel, zum Beispiel vom Bauernmarkt am Waagplatz oder Fürther Markt an der Fürther Freiheit, sind meist aus regionaler Erzeugung und außerdem verpackungsfrei. Lebensmittelgeschäfte und Bäckereien können nicht mehr benötigte Waren der Tafel (Mindeshaltbarkeitsdatum nicht überschritten) spenden oder sich mit den Fürther Initiative „Lebensmittelretten und mehr“ in Verbindung setzen. Sie bringen die noch genießbaren Lebensmittel zu einer FAIRteilstelle im Stadtgebiet und stellen sie anderen zur Verfügung.
Gerade in der Kleidungsindustrie wird im Überfluss produziert. Hier gibt es viele Möglichkeiten auch in Fürth Secondhand Waren zu kaufen und somit zur Müllvermeidung beizutragen. 

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