13.3.2018 - Verkehr
15 Forderungen an das Radverkehrsprogramm

Bis zum Jahr 2025 möchte die Bayerische Staatsregierung den Radverkehr auf 20 Prozent erhöhen und formulierte dieses Ziel im Radverkehrsprogramm Bayern. Um das zu erreichen sind aus Sicht der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e.V.  allerdings weitergehende und detaillierter ausgearbeitete Maßnahmen nötig, als sie im Radverkehrsprogramm vorgesehen sind.

Übergabe der Forderungen der AGFK Bayern an Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann (v.l. AGFK-Vorstand Landrat Michael Busch, Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann, MdL, AGFK-Vorsitzender Landrat Matthias Dießl)
Foto: Koordinationsbüro AGFK Bayern

Im Rahmen eines Fachgesprächs zur Radverkehrsförderung mit Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann Ende Februar diskutierten Landräte, Bürgermeister und Mitglieder aus kommunalen Verwaltungen über die Umsetzung.
Insgesamt 15 aufgestellte Forderungen der Arbeitsgemeinschaft zeigen unter anderem, dass aus Sicht der Kommunen ein verstärkter Ausbau der Radinfrastruktur nötig ist, der Radverkehr in den staatlichen Institutionen eine größere Rolle spielen muss und neue Anreize für die Radfahrer geschaffen werden müssen. 
"Es  braucht einen breit angelegten und konkreten Maßnahmenkatalog in einem definierten zeitlichen Rahmen. Mit den gestellten Forderungen unterstützen wir als Kommunen das Radverkehrsprogramm, indem wir eine Schärfung einzelner Bausteine vorschlagen.", so der AGFK-Vorsitzende Landrat Matthias Dießl, der die Forderungen als kommunalen Fach-Input verstanden wissen will.

Die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e.V. vertritt die Interessen von 61 bayerischen Kommunen mit über 5,2 Millionen Bürgerinnen und Bürgern. Die Stadt Fürth ist seit November 2017 Mitglied.

 

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