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30.7.2014 - Verkehr

Radwegenetz weiter ausbauen

Der Ausbau und die Weiterentwicklung des Radwegenetzes in der Kleeblattstadt zählen zu den wichtigen Zielen von Oberbürgermeister Thomas Jung. Nicht nur weil er selbst gerne mit dem Rad fährt, sondern vor allem weil das umweltfreundliche und stadtverträgliche Verkehrsmittel wie in ganz Deutschland bei immer mehr Fürther Bürgerinnen und Bürger an Beliebtheit gewinnt.

Radschutzstreifen haben sich als sichere, platzsparende und preisgünstige Lösung bewährt. Foto: Mittelsdorf

Eine weitere Ergänzung konnte er in der Seeackerstraße mit den beidseitig eingerichteten knapp 200 Meter langen gestrichelten Schutzstreifen vorstellen, die nach Abschluss von Asphaltierungsarbeiten aufgetragen wurden. "Sie schaffen Platz und Sicherheit für die Radler und sollen dort verwendet werden, wo für Fahrradwege mit durchgezogener Markierung nicht genügend Raum vorhanden ist", erklärte Jung.

In verkehrsrechtlicher Hinsicht besteht der Unterschied darin, dass die Schutzstreifen im Bedarfsfall von Kraftfahrzeugen wie Lkws und Bussen mitgenutzt werden können – natürlich bei gegenseitiger Rücksichtnahme. Solche Einrichtungen, die zum Beispiel in der Stadelner Hauptstraße, in der Erlanger und der Karl-Bröger-Straße zu finden sind, werden laut OB zunehmend akzeptiert und haben sich als sichere, platzsparende und preisgünstige Lösung bewährt.

Der Rathauschef informierte zudem darüber, dass in dieser Legislaturperiode zum ersten Mal ein Projektplan zum Radwegebau erstellt wird, der bis ins Jahr 2020 reicht. Welche Vorhaben dann angesichts des auf 100 000 Euro pro Jahr begrenzten Etats priorisiert und realisiert werden, wird dann in der politischen Diskussion ermittelt. Eine Auswahl sei notwendig, da vorgeschlagene Großprojekte wie die Talquerung Eigenes Heim in der Höhe von Stadeln bzw. Ronhof oder Neubau einer Brücke für den Ruhsteinweges über die künftige S-Bahn-Station Klinikum jeweils etwa mit 500 000 Euro zu Buche schlagen würden. "Früher hat der Stadtrat das Geld bewilligt, danach dachte die Verwaltung über die Verwendung nach – jetzt erhält die Planung Vorrang", so Jung.

Auf einem anderen Papier stehen – wie das Stadtoberhaupt erläuterte – Maßnahmen, die im Zuge der Straßenerneuerung verwirklicht und über diesen Etat finanziert werden können. Zum Beispiel ist bereits gesichert, dass nach der Fertigstellung der Kanalbaumaßnahmen in Stadeln die Straße nach Mannhof eine Geh- und Radweg in ausreichender Breite erhält.
 

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