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10.5.2019 - Verkehr

Wasserstoff tanken jetzt auch in Fürth

„Jedes Fahrzeug, das elektrisch betrieben wird, ist gut für die Lebensqualität in der Stadt.“ Oberbürgermeister Thomas Jung freute sich bei der Eröffnung der ersten Fürther Wasserstofftankstelle, dass die Elektromobilität in der Kleeblattstadt nun einen weiteren Anschub bekommt. Denn neben jenen Fahrern, die Strom zum Aufladen benötigen, können jetzt auch Besitzer von mit Brennstoffzellen betriebenen E-Autos versorgt werden.

Damit gehört die Kleeblattstadt bundesweit zu den Vorreitern, gibt es doch nach den Worten von Axel Pommeränke von Shell Deutschland bundesweit lediglich 68 Wasserstofftankstellen. Shell ist gemeinsam mit dem Gas- und Technologie-Unternehmen Air Liquide Gesellschafter von H2 Mobility Deutschland. Diese ist momentan dabei, die Wasserstoff-Infrastruktur in Deutschland aufzubauen. 100 Stationen sollen es nach den Vorstellungen des Tankstellennetz-Organisators in diesem Jahr noch werden.


So einfach wie beim Benziner-Auto: OB Thomas Jung testete das Tanken mit Wasserstoff gemeinsam H2-Netzwerkleiter Lorenz Jung (li.) und  Stadtrat Harald Riedel (2. v. li.) an einem Toyota, einem der bislang noch wenigen Fahrzeuge die auf diese Weise betankt werden können und das Alexandra Buhl vom gleichnamigen Autohaus mitgebracht hatte. Foto: Wunder

Das Versorgungsnetz in Deutschland wird damit immer dichter. H2-Tankstellen in Bayern – mit derzeit insgesamt 14 an der Spitze der Bundesländer – gibt es bereits zum Beispiel in München, Nürnberg, Ingolstadt, Regensburg und Geiselwind sowie demnächst auch in Erlangen und Würzburg. Allein im Umfeld der Metropolregion Nürnberg entstehen insgesamt acht, so Netzwerkleiter Lorenz Jung.

Die Vorteile des Wasserstoffs liegen laut Pommeränke klar auf der Hand: kein Lärm, keine Schadstoffe, aber gleiche Nutzung, Geschwindigkeit und Reichweiten wie bei Pkw mit Otto- oder Dieselmotor. „Diese Form der E-Mobilität ist zudem eine echte Alternative zur aufwendigen Batterieherstellung“, ergänzte OB Jung.

Die Station in der Hans-Vogel-Straße entspricht dem neuesten Stand der Technik, erklärte Lorenz Jung. Ihre Bedienung, davon konnten sich alle Anwesenden selbst überzeugen, durch den Autofahrer gleicht dem Betanken konventioneller Fahrzeuge und ist in drei bis fünf Minuten abgeschlossen. Die Anlage fasst rund 200 Kilogramm Wasserstoff – das reiche für 40 bis 50 Fahrzeuge am Tag, so Pommeränke.

Wasserstoff bietet die Möglichkeit, das Kraftstoffangebot im Verkehrssektor klimafreundlich zu erweitern. Denn mit Hilfe von Wasserstoff, gerade wenn er mit erneuerbarer Energie erzeugt wird, lassen sich klimaschädliche CO2-Emissionen deutlich senken.

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